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Stimmen aus dem Jenseits – Physiker Ernst Senkowski glaubt an Leben nach dem Tod – Hamburg – Hamburger Abendblatt

Tage vor seinen ersten paranormalen Selbstversuchen hatte ein wissenschaftliches Streitgespräch im ZDF den rationalen Experimentalphysiker mit Lehrauftrag an der Fachhochschule Bingen auf die Jenseitsforschung gebracht. Da wurde doch tatsächlich behauptet, dass man über technisches Gerät, Radios, Fernseher, Telefone, mit der Seelenwelt in Verbindung treten könne. Der Hauptvertreter dieser These, der schwedische Künstler Friedrich Jürgenson, hatte exemplarische Tonbandaufnahmen angeblicher Stimmen aus dem Jenseits mitgebracht, wurde aber von den konservativen Diskutanten niedergemacht. “Ich schaltete unbedarft in diese Diskussion hinein und hatte den Eindruck, dass man Jürgenson nicht gerecht wurde”, erinnert sich Ernst Senkowski. “Man hielt ihm entgegen, die Stimmen seien Einbildung, stammten von Polizeifunk oder Amateurfunk, während er immer wieder erklärte, dass er die Verstorbenen doch mit einer ganz individuellen Frage angesprochen habe und diese danach ganz konkret beantwortet worden sei.” Der Einzige, der sich in der hitzigen Debatte neutral verhielt, war der Psychologe Hans Bender, der sich schon mit übernatürlichen Phänomenen beschäftigt hatte und konstatierte: “Diese Sache hier ist wichtiger als die Erfindung der Kernenergie.” Was für ein Satz!

Senkowski beginnt zu grübeln in seinem Fernsehsessel. Diese Tonbandstimmen aus dem Nichts, die Unerklärbarkeit dieses Phänomens, das müsste einen Physiker eigentlich ärgern. “Das ist doch eine Herausforderung”, entschließt er sich. “Was bleibt einem anderes übrig, als das selber auszuprobieren. Wozu ist man denn Experimentalphysiker? Die Theorie kommt hinterher.” In den Folgejahren wird Ernst Senkowski zu einem der Pioniere der sogenannten Instrumentellen Transkommunikation, er lehrt, forscht, veröffentlicht. Heute, mit Ende 80, ist er sich sicher, eine der größten Fragen der Menschheit beantwortet zu haben: Der Tod ist nicht das Ende. Während der sterbliche Leib geht, gibt es tatsächlich etwas, das überdauert. Auch wenn er damit oft in die Kritik gerät und manche ihn für einen Esoteriker halten.

Schon früh will Senkowski begriffen haben, dass die Wirklichkeit größer ist als die, mit der man ihn in Schule und Elternhaus vertraut machen will. Ernst Otto Senkowski wächst in Hamburg auf, in der Harburger Chaussee auf der Veddel. Der Vater arbeitet als Heizer bei der Bahn, ist Katholik, die Mutter, sehr viel gläubiger als der Vater, bestellt den Haushalt. Früher als alle anderen lernt Senkowski lesen, weil er die Fahrpläne der Hochbahn entziffern muss, um jeden Tag in die Innenstadt zur Schule zu fahren. Er ist ein guter Schüler, gleichzeitig ein sehr widerspenstiger. Kennt man Senkowskis Kindheit, kommt der Zufall für seine spätere Berufswahl nicht infrage. Kabel, Schrauben, Drehkondensatoren, Spulen, Detektoren, Lautsprecher, die Grundbauteile primitiver Telekommunikationstechnik sind sein Spielzeug. Ein Nachbar lehrt ihn zu löten, von seinem Onkel, einem Fernmeldetechniker, bekommt er dessen Handbuch sowie ausrangierte Radios, und der Vorsitzende des Hamburger Amateurfunkerclubs, Siemens-Ingenieur Rudolf Rapcke, bringt dem Sextaner zweimal pro Woche die Grundlagen von Funktechnik und Mechanik bei. Senkowski ist elf, als er in der Nachbarschaft seine eigene kleine Telefonanlage über die Dächer spannt.

via Stimmen aus dem Jenseits – Physiker Ernst Senkowski glaubt an Leben nach dem Tod – Hamburg – Hamburger Abendblatt

Kontakt zu Verstorbenen über den Fernseher

Die Fernseher-Methode

Grundsätzlich ist diese Methode von der Funktionsweise der Radio-Methode sehr ähnlich und daher auch in diesen Bereich einzuordnen.

Hierfür benötigt man statt des Radios einen Fernseher und ein Aufzeichnungsgerät.

Der Fernseher wird auf einen beliebigen Sender eingestellt. Manche Experten raten, einen deutschen Sender zu wählen, doch sollte es letztendlich keine größerer Rolle spielen, für welchen Sender man sich entscheidet. Wichtig ist nur: im Programm sollten so viele „stumme“ Sequenzen vorkommen wie möglich. Besonders Kulturprogramme sind dafür bekannt, dass teilweise über mehrere Minuten gar nicht gesprochen wird. Ein gutes Beispiel hierfür ist ARTE.

Hat man sich für einen Sender entschieden, sollte man sich mitsamt dem Aufzeichnungsgerät, das auf „Pause“ gestellt ist, vor dem Fernseher positionieren.

Wann immer eine Sequenz mit längeren Sprechpausen eintritt, muss umgehend die Aufnahmetaste gedrückt werden, man stellt eine Frage und zeichnet auf. Dies wiederholt man einige Male. Anschließend kann, wie auch bei den anderen Methoden, eine Auswertung erfolgen.

Kontakt zu Verstorbenen über das Radio

Kontaktaufnahme mit der Radio-Methode

Die Radio-Methode zählt nach wie vor bei Stimmforschern zu den beliebtesten Vorgehensweisen, um mit dem Jenseits in Kontakt zu treten, da hier die meisten Botschaften eingefangen werden können. Allerdings sollten empfangene Botschaften kritisch betrachtet werden, denn es liegt in der Natur des Radios, dass selbst auf Störsendern sich reguläre Radiostimmen einmischen.

Entscheidet man sich also für die Radio-Methode, sollte ein gesunder Skeptizismus beim Auswerten immer präsent sein. Zur Ausführung sämtlicher Radio-Methoden wird lediglich ein herkömmliches Radiogerät und ein Mikrofon / Aufzeichnungsgerät benötig und eventuell Kopfhörer.

Grundsätzlich lassen sich fünf verschiedene Radio-Methoden unterscheiden:

Jenseitskontakt mittels Fremdsprachensendern

Bei dieser Methode sollte man sich in einem ersten Schritt für einen Fremdsprachensender entscheiden. Diese müssen unbedingt klar zu empfangen sein.

Umso fremdsprachiger, desto besser. Besonders gut geeignet sind arabische Sender, da sich diese von unserem deutschen Sprachverständnis komplett unterscheiden. Die Lautstärke sollte sich im Normalbereich befinden. Bei der Wahl der Welle ist man völlig frei. Es spielt keine Rolle, ob Sie sich für UKW, Mittel-, Kurz- oder Langwelle entscheiden.

Hat man sich für einen Sender entschieden, beginnt man eine Frage zu stellen. Man wartet anschließend darauf, dass die Frage in einem verständlichen Deutsch beantwortet wird. Und in der Tat, hat man die nötige Geduld, kann es passieren, dass der Radiosprecher kurz von seiner Muttersprache abweicht und in deutlichem Deutsch eine Antwort auf die Frage gibt.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass man kein Mikrofon benötigt und sich nicht mit einem immer wiederkehrenden Abhören einer Sequenz quälen muss. Auch kann die Stimme, bzw. die Antwort auf die gestellte Frage, laut und deutlich vernommen werden. Allerdings darf nicht versäumt werden zu erwähnen, dass die Methode nur selten Resultate zeigt und ein hohes Maß an Geduld erfordert.

Kontaktaufnahme durch Sendergemisch auf Kurzwelle

Für diese Methode stellt man das Radio auf Kurzwelle und sucht ein Gemisch aus mehreren leisen aber doch klaren Radiosendern. Wichtig ist es sicherzustellen, dass kein deutscher Sender enthalten ist, da ansonsten Fehlinterpretationen vorprogrammiert sind. Diese Methode ist bei Stimmforschern dafür bekannt, sehr gute und zahlreiche Ergebnisse zu liefern. Sollten Sie diese Methode ausprobieren wollen, ist es dringend empfohlen, Kopfhörer zu verwenden, da auf diese Weise Feinheiten eher erkannt werden können.

Kontaktaufnahme über schwache Frequenzen

Bei den genannten Radio Frequenzen 1485 kHz, 1584 kHz und 1602 kHz handelt es sich um Sender auf der Mittelwelle, die eigentlich schwachen Radioprogrammen vorbehalten sind. Die Wellenlänge 1485 kHz wird auch die Jürgenson Frequenz genannt, da der Begründer der Tonstimmenforschung eben diese Frequenz zur Stimmaufzeichnung hauptsächlich verwendete.

Die zwei Wellenlängen 1584 kHz und 1602 kHz wurden von anderen Experten auf diesem Gebiet als besonders geeignet zur Stimmübertragung eingestuft.

Wobbeling

Eine weitere Methode, mittels des Radios einen Jenseitskontakt herzustellen, ist das sogenannte Wobbling. Hierfür bewegt man die Skalaeinstellung über einen beliebigen Frequenzbereich hin und her und zeichnet die Ergebnisse auf.

Es scheint, dass durch das sanfte Ineinander übergehen verschiedener Sender eine ideale Plattform für das Aufzeichnen von Stimmen entsteht. Nach dem Ende einer Wobblingsitzung werden die Aufzeichnungen ausgewertet.