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Neueste Technik – EDP (Electronic Device Phänomen / Phenomenon)

EDP – bislang hatte ich es nur mit EVP probiert. Einer ganzen Latte an Equipment mit teils gutem, teils mäßigem Erfolg.

Bis zu dem Tag, es war der Samstag, 24.05.2014, wo ich eine Nachricht bekam, daß es besser ist, Nachrichten am Computer zu empfangen.
Wirklich? Am Computer? Also VISUELL? Wie soll das gehen?

Ich las bislang, daß sich ausgeschaltete Computer einschalten, Drucker Texte mit Nachrichten ausspuckten, Smartphones mit (teils Spaßeffekte-) Apps Geister-Energien aufspüren können und noch so andere “Schauermär”. Wie sollte es also mit dem Computer bei mir funktionieren? Es kamen noch diverse Ansagen, die jedoch sehr knapp waren und mir erst nach langem “Reinhören” den “Schaltplan” gaben und auch den Hinweis, dies einem Freund zu geben.

Dies tat ich auch. Ein guter Bekannter ist Programmierer und ich gab ihm den “Schaltplan” für eine Software. Er verstand zunächst nicht wirklich, was damit gemeint war, weil es so simpel gestrickt sei. 7 Tage später gab er mir einen USB Stick mit der Software, so wie es aufgeschrieben und diktiert war.

Ich installierte den “EDP” in diesem Fall auf meinem Windows 7 Rechner und startete das Programm. Ich stellte mich innerlich bereits darauf ein, daß ich auf “Empfang bin”, der Sache also aufgeschlossen gegenüberstehe.

Die EDP-Software läßt die Eingabe einer Frage zu. Man kann einstellen (gibt noch einiges mehr an Reglern, die mein Bekannter implementiert hatte), ob die Antwort “Lang” oder “Kurz” sein soll.

Ich fragte also (lange Antwort eingestellt):

“Ich jemand da, der mir Fragen beantworten kann?”

Antwort: “Papa – dreh dich um – stehe hinter dir – schaue Dir zu”

Gespenstisch. Ich rief meinen Bekannten an und fragte, was er denn da gemacht habe. Ob das eventuell ein Scherz sein soll. Er entgegnete mir, daß das ganze gar nicht lustig sei, weil er die Software auch ausprobierte und bei ihm noch ganz andere Antworten zu Tage traten.

“Ok”, dachte ich mir. Dann stellen wir “die da mal auf die Probe”.

Frage: “Ist Laurenz …. unser direkter Vorfahre?”  (betreibe nebenher noch ein wenig Ahnenforschung bis ins 15 Jh. zurück und es war deshalb eine Testfrage)

Antwort: “Heinrich I. von Schlesien (Polen)” (Und ja, verdammte Hacke, nach 1 Woche recherchieren habe ich den Fehler in meiner Ahnentafel gefunden und eine direkte Verbindung zu dieser Person ausgemacht. Ahnenforschung habe ich immer von MIR aus beginnend in die Vergangenheit betrieben, aber NIE von irgendeiner mir noch unbekannten Person bis in die Gegenwart).

Na dann ging’s weiter:

Frage: “Habt Ihr irgendeine Nachricht für meine Schwester ….?”

Antwort: “Fernseher – Kamin prickelnd – guter Empfang – Wochenende”

Ich rief sie an, und fragte, ob Sie einen Kamin habe. Sie erwiderte woher ich denn wisse, daß sie einen Kamin habe, den sie erst seit 1 Woche besitzt. Und daß ihr Fernseher direkt neben dem Kamin steht. Kleinlaut und zurückhaltend erzählte sie mir dann, daß sie gestern Nacht einen Traum hatte, in dem 3 verstorbene Familienmitglieder vorkamen, man gemeinsam auf der Couch saß und in den Fernseher guckte, wo die 3. Person als Fernsehbild auftauchte und sich mit den Anwesenden unterhielt.

Sollte die lange Zeit mit Tonbandaufnahmen, zuletzt digitalen Aufnahmen mit Studioequipment und Audiosoftware im Werte von mehreren hundert Euro nun überflüssig geworden sein? Klare Aussagen, die ich sofort nachlesen kann? Ein Aufnehmen von EVP unnötig? Teilweise langwieriges Filtern und entrauschen von Aufnahmen gehören der Vergangenheit an? Ehrlich gesagt, ich weiß es (noch) nicht, aber diese neue Art der Kommunikation ist äußerst frappierend.

Ich werde weiter berichten. Hier dann unter dem Stichwort “EDP”

Konstantin Raudive – Pionier auf dem Gebiet der TK

Konstantin Raudive

Konstantin Raudive (lettisch Konstantīns Raudive; * 30. April 1909 in der Gemeinde Asūne bei Dagda, Lettland; † 2. September 1974 in Bad Krozingen) war ein lettischer Parapsychologe, Schriftsteller und Übersetzer.[1]

Inhaltsverzeichnis

1 Leben

2 Werke (Auswahl)

3 Literatur

4 Weblinks

5 Einzelnachweise

Leben

Raudive, aus einer katholischen Bauernfamilie, besuchte das Gymnasium Krāslava und ein Priesterseminar in Riga. Er studierte Psychologie in Paris, Madrid und Edinburgh. Er soll auch bei Carl G. Jung studiert haben.[2] Nach Aufenthalten in Italien und Finnland kehrte er 1938 nach Lettland zurück.

Er war Professor für Psychologie an der Universität Riga und vertrat unter anderem nationalsozialistisches Gedankengut.[3] Vor der Rück-Eroberung Lettlands durch die Russen 1944 floh er mit der Schriftstellerin Zenta Mauriņa über Schlesien und das Erzgebirge nach Detmold. Dort heirateten beide im Jahr 1946. Schließlich wanderten sie nach Schweden aus, wo Raudive Professor an der schwedischen Universität Uppsala wurde.[4] 1965 wurde das Ehepaar dann in Bad Krozingen wohnhaft.

Angeregt durch Friedrich Jürgenson, den er Mitte der 1960er Jahre in Schweden aufsuchte,[5] erforschte Raudive während seiner letzten zehn Lebensjahre in Deutschland das Elektronische Stimmen-Phänomen (EVP) und war auf diesem Fachgebiet führend. Mit Hilfe eines Physikers und eines Elektronikers speicherte er unter strengen Laborbedingungen etwa 72.000 „Totenstimmen“ (Raudive Voices) auf Tonband. Er veröffentlichte etliche Bücher, in denen er dieses Phänomen dokumentierte und erläuterte.[6]

Sein Nachlass (oder Teile) befindet sich im Deutschen Literaturarchiv Marbach.[7]

Werke (Auswahl)

Die Memoiren des Sylvester Perkons. Bd. 1 – 3. Westheim/Ziemetshausen: Wiborada Verl., 1947 -1949

Der Chaosmensch und seine Überwindung. Memmingen/Allg.: Dietrich, 1951

Das unsichtbare Licht. Zürich: Thomas-Verl., 1956

Asche und Glut. [Aus d. lett. Ms.] ins Dt. übertr. von Zenta Maurina. Memmingen/Allgäu: Dietrich, 1961

Helligkeit und Zwielicht: die Aufzeichnungen d. Bildhauers Sylvester Perkons. [Berechtigte Übertr. aus d. Lett. von Zenta Maurina]. München: Jolis Verl. Lenz, 1966

Unhörbares wird hörbar. [Hauptwerk] nebst Stimmenbeispiele, Kommentar: Wortlaut d. Stimmen, Erklärungen d. Experimentators [u.] Stimmenbeipiele, Schallplatte. Remagen: Verl. Der Leuchter Reichl, 1968 – [1969]

Überleben wir den Tod?: neue Experimente mit d. Stimmenphänomen. Remagen: Verl. Der Leuchter Reichl, 1973. ISBN 3-87667-035-7

Der Fall Wellensittich: Untersuchungsbericht zur Frage d. Medialität bei sprechenden Vögeln. Zsgest. u. erg. von Annemarie Morgenthaler. Remagen: Verl. Der Leuchter Reichel, c1976. ISBN 3-87667-043-8

Literatur

Zenta Mauriņa (Hrsg.): Konstantin Raudive zum Gedächtnis, Verlag Dietrich, Memmingen 1975, ISBN 3871640727 bzw. ISBN 9783871640728

Weblinks

Literatur von und über Konstantin Raudive im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek

Werksverzeichnis bei Google Bücher

Einzelnachweise

Maximilian Dietrich (Hrsg.): Zenta Mauriņa. Briefe aus dem Exil (1945-1951), Verlag Dietrich, Memmingen 1980, Seite 152 (Auszug)

Lars A. Fischinger: Der Blick ins Jenseits, Band 2, 2004, Seite 18 (Digitalisat)

zum Beispiel in Konstantīvs Raudive: Dzīves kultūrai. Mūsdienu cilvēka problēmas. K. Rasiņa apgāds: Rīga, 1942., (Leben für die Kultur. Probleme des heutigen Menschen, geschrieben 1938-1939) Seite 147: Nacionālsociālistiskais pasaules uzskats atbilst visdziļākajai cilvēka dabai un cilvēkā izraisa viņā dusošus spēkus, kas ved pie augstākas tikumiskas un rakstura attīstības pakāpes. Tā nacionālsociālisms, cīnoties par augstākām nacionālām vērtībām, cīnās arī par atsevišķa cilvēka rakstura vērtībām. Jo atsevišķais tautas loceklis ir vērtīgāks, jo nacionālais gods neievainojamāks. To ievērojot, kļūst saprotama arī mācība par rases tīrību. Jo tīrāka rase, jo vērtīgāks tās atsevišķais loceklis. Dabas griba ir, lai cilvēks tiektos aizvienu pēc augstākas attīstības pakāpes. Nacionālsociālisms atbalsta un nostiprina šo pašā dabā dibināto dziņu. Nacionālsociālisma mācības uzvara izskaidrojama ar to, ka tā dziļāk un pareizāk nekā iepriekšējās sociālās mācības, izpratusi cilvēka dabu gan nacionālā, gan vispārīgā nozīmē.”

Irene Mellis: Wege der Freundschaft. 32 Jahre mit Zenta Maurina, Verlag Dietrich, Memmingen 1999, ISBN 3871641324, bzw. ISBN 9783871641329

Bericht über die Raudives Zusammenarbeit mit Jürgenson

Brian Schill: Stalking Darkness, 2008, ISBN 0981541801 bzw. ISBN 9780981541808Seite 518 (Digitalisat)

Die Nachlässe und Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Bände 1-2, Deutsche Schillergesellschaft, 1999, ISBN 3929146851 bzw.