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Apollo Astronaut Dr. Mitchell: UFO-Absturz von Roswell fand statt

Der Apollo 14 Astronaut und 6. Mensch auf dem Mond, Dr. Edgar Mitchell, äußerte sich am Rande der X-Conference über den UFO-Absturz von Roswell, New Mexico. Mitchell, der seine Kindheit in Roswell verbrachte, bekräftigte im Interview mit Exopolitik-Koordinator Robert Fleischer, dass die Behauptung der Luftwaffe über den bloßen Absturz eines Wetterballons nicht stimmen kann: “Da meine Eltern Landwirte und Förster waren, kannten wir die Leute, bei denen das mutmaßliche Fluggerät runterkam (…) Ich habe später dazu geforscht und herausgefunden, dass wir schon viele Male besucht worden sind.”
Zwar hatte Mitchell als Kind selbst nichts von dem Absturz mitbekommen. Als Astronaut und Nationalheld lernte er jedoch im Laufe der Jahre immer mehr hochrangige Menschen aus Militär- und Geheimdienstkreisen kennen, die ihren geleisteten Sicherheitseid brachen und sich ihm anvertrauten. Mitchell vermutet, dass die Trümmerteile nicht nur geborgen, sondern auch nachgebaut wurden: “Aber ob sie damit Erfolg haben, weiß ich nicht. Vieles an dem Programm ist noch immer sehr mysteriös.”

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Sebastian Bartoschek – Spurensuche im Jenseits – Die bizarren Methoden moderner Geisterjäger

Sebastian Bartoschek - Spurensuche im Jenseits - Die bizarren Methoden moderner Geisterjäger

Ghosthunting – Geisterjagd. Klingt spannend, spooky, strange. In jedem Fall amerikanisch. Nach dem Vorbild der US-Serie „Ghost Hunters“ gehen auch hierzulande immer mehr Menschen auf die Parapirsch. Die Ghosthunter selbst sehen ihre Tätigkeit dabei als wichtig, wissenschaftlich, wirkungsvoll an. Unbestritten ist: Menschen haben Spukerlebnisse- und leiden darunter. Sie hören Geräusche und Stimmen, spüren Wesenheiten, sehen Schatten und Schemen – wo eigentlich nichts ist. Oder doch? Wie kommt das? Sind es wirklich Geister Verstorbener, die noch schnell eine Nachricht loswerden wollen? Paralleluniversen, die unseren Raum durchdringen? Sind die Spukopfer gar alle psychisch gestört? Oder wieso sollte sich sonst mit Sebastian Bartoschek ein Psychologe daran machen, etwas zur Klärung dieser Fragen beizutragen? Eine Reise durch die Welt von Spuk, Wahrnehmung und vielleicht unklärbaren letzten Fragen.

Danke an den Turm der Sinne, sowie Sebastian Bartoschek für die Erlaubnis den Vortrag mitzuschneiden und bereitzustellen….

Dieser Vortrag war Teil der Vortragsreihe “Außer Sinnen”:
http://turmdersinne.de/de/veranstaltungen/vortragsreihen/2014/abstract-ausser-sinnen

Die Vortragsreihe wurde unter Mithilfe von folgenden Veranstaltern verwirklicht:
Turm der Sinne, Planetarium Nürnberg, Humanistische Akademie Bayern und GWUP-Regionalgruppe Mittelfranken
Video Bewertung: 5 / 5

jenseitskontakt nürnberg

Gibt es ein “mediales Abhören”?

Vortrag von Fidelio Köberle,
gehalten auf der Jahrestagung des VTF vom 2. bis 4. Juni 1988 in Fulda

Bei unseren Einspielungen zeichnen wir beispielsweise fünf Minuten lang auf. Was wir dann auf dem Tonband vorfinden, ist eine Folge von Geräuschen und Pausen neben unseren Fragen. Beim Abhören nun versuchen wir, in dieser Folge von Geräuschen und Pausen sinnvolle sprachliche Äußerungen zu entdecken, die wir dann als Antworten auf gestellte Fragen ansehen können. Stoßen Sie sich bitte nicht an dem Wort “Geräusch”. Wenn wir beispielsweise einen ungarischen Sender als Rohmaterial benutzen, dann ist es doch nicht unsere Absicht, dessen Sendung unverändert aufzuzeichnen, sondern diese ist für uns lediglich eine Geräuschfolge, die unsere Freunde teilweise in deutschen Text umformen sollen. Jetzt kommt das Kardinalproblem unserer Forschung: Das Herausfinden und das Deuten von deutschen Textstellen aus der Geräuschfolge. Das kann natürlich auch ein ganz gewöhnliches Geräusch sein, wie es bei Mikrofoneinspielungen vom Raum, von der Umwelt her kommt. Es muß ja nicht ein Radio sein, das die Geräuschfolge liefert. Wenn in einer ungarischen Sprachsendung ununterbrochen geredet wird, ist natürlich nicht alles paranormal umgeformt, das wissen wir. Wir müssen also suchen. Wir müssen das Band Zentimeter für Zentimeter abhören, ob nicht irgndwo ein Wort oder ein paar Silben deutsch klingen könnten. Alles andere lassen wir dann unbeachtet.

Hierbei können schon schlimme Fehler passieren, indem wir willkürlich mitten im ungarischen Wort einen Schnitt machen und den Rest des Wortes zum Anfang einer deutsch klingenden Passage erklären und womöglich deren Schluß ebenfalls durch einen Schnitt mitten in einem ungarischen Wort gewinnen. Sehr viele der mir vorgelegten Stimmen sind so manipuliert. Ich bin der Meinung, daß die deutsche Passage durch eine Pause vor dem Anfang und eine Pause nach dem Ende ausgezeichnet sein sollte, damit man sie als echt paranormal anerkennen darf. Schnittmanipulationen, wie die geschilderten, halte ich für unzulässig. Und wir machen uns unglaubwürdig, wenn wir solche Stimmen vorführen.

Ich bin mit meinen Darlegungen schon zu weit vorgeprescht, denn bevor ich sagen kann, das hier ist eine deutsche Stimme, muß ich wissen, ob ich bei der Deutung des Textes korrekt verfahren bin. Manche vermeintlich paranormale Lautfolge ist so diffus, daß sie alles mögliche heißen kann, daß man in sie verschiedene Deutungen hineinhören kann. Das passiert ja an jedem Einspielabend, an dem mehrere Personen beteiligt sind. Der eine Teilnehmer sagt, das heißt so und so, der nächste sagt, nein, das heißt doch ganz anders und der dritte straft beide Lügen mit einer dritten Version, wobei es sich nicht um Nuancen handelt, in denen sich die drei unterscheiden, sondern um gegensätzliche, grundsätzlich andere Inhalte. Solche Stimmen sollte man auch verwerfen.

Eine Ausnahme bilden solche unverständlichen Texte, auf die irgendwie ausdrücklich hingewiesen wird, das gibt’s auch. Dann schreibt man einfach phonetisch hin, was man hört und hofft, daß irgendwann einer das mal übersetzt. Bei Verwendung fremder Sprache kann es passieren, daß Worte oder Passagen vorkommen, die unveränderte Fremdsprache sind, die aber dummerweise deutsch klingen, auch deutsch etwas sagen. Ich hatte zum Beispiel in einer Einspielung mit türkischem Rohmaterial das Wort “Gerettete” und war glücklich, denn ich dachte sofort an den Schluß von Faust II, wo der Engel ausruft, “er ist gerettet!”, nämlich Faust. Ein zufällig anwesender Türke holte mich aber gleich wieder herunter mit der Erklärung “Gerettete” ist der Name einer Ortschaft in der Türkei. Das muß man wissen. Man muß auch wissen, daß uns nur ein begrenzter Vorrat an Engrammen zur Verfügung steht. Ähnlich den Lettern in einem Setzerkasten. Unter Engrammen verstehe ich Worte, Silben und so etwas, die wir aus unserem Sprachvorrat aus dem Gedächtnis herausholen, wenn wir hören, aha das ist das und das.

Wir hören und verstehen nur das, was wir bereits kennen. Einen noch so schönen Satz werden wir nicht entdecken, wenn wir die verwendeten Wörter noch nicht kennen.

Nach einer gewissen Zeit der Deutungstätigkeit gehen uns die Engramme aus, das werden Sie auch bobachtet haben, uns fällt nichts mehr ein, und ab da rauschen die besten Stimmen an unserem Ohr vorbei. Wir finden nichts mehr, was darauf paßt, auf die Lautfolge. Da hilft nur aufhören, und erst nach einer ausgiebigen Erholungspause kann man dann weitermachen. Ich könnte hier noch viel sagen, möchte es aber bei diesen Stichproben bewenden lassen.

Eine etwas exotische Abhörmethode, vielleicht haben Sie davon schon gehört, ich möchte sie aber doch noch hier erwähnen, weil sie interessant, aber auch nicht ungefährlich ist. Ich meine das “mediale Abhören”. Es kommt vor, daß ein Abhörer an einer ganz bestimmten Stelle auf dem Band eine Stimme hört, die kein anderer an der Stelle so versteht wie der Abhörer und auch gar nichts Paranormales an der Stelle bemerken will. Es kann sich dabei, bei der Äußerung, die der Betreffende hört, also der “mediale Abhörer”, etwa um eine Präkognition handeln, also um eine Voraussage eines Ereignisses und dieses Ereignis tritt dann auch tatsächlich ein. Der Abhörer ist dann ganz stolz und weist darauf hin, bitteschön, das habe ich doch ganz richtig gehört und ihr könnt alle nicht hören, kann es denn einen besseren Beweis geben für die Richtigkeit meines Hörens als das Eintreffen meiner bzw. der Bandprophezeiung, die ich da gehört habe. Der Abhörer kann außerdem darauf verweisen, daß er an der betreffenden Bandstelle immer dasselbe hört wie damals – das ist ja nicht selbstverständlich. Aber wie ist so etwas möglich? Wenn wir aber annehmen, daß unsere Freunde, die Jenseitigen, nicht nur per Tonband, sondern auch telepathisch zu uns sprechen können, dann finden wir hier die Erklärung. Der Abhörer hat die Information mit dem Inhalt der vermeintlichen Stimme telepathisch aufgefangen und braucht nur noch gewissermaßen einen Auslöser, um den Text ins Bewußtsein gehoben zu bekommen. Dieser Auslöser ist eine gleichzeitig gehörte Lautfolge auf dem Band, die vielleicht bestimmte Voraussetzungen erfüllen muß, damit sie so wirken kann. Das wäre dann ähnlich wie bei der bekannten Berliner Hellseherin Gabi Hoffmann, die immer noch die Karten auf den Tisch legt, wenn sie hellsieht, die aber die Karten gar nicht beachtet. Sie braucht diese Karten als Stimulans, ohne die geht’s nicht bei ihr. Das ist schon merkwürdig: Sie guckt gar nicht hin! Sie hat mit Karten angefangen und früher gedeutet, wie das Kartenlegerinnen tun, aber heute legt sie die nur noch aus und beachtet sie nicht. Aber diese Atmosphäre, vor sich die Karten, das braucht sie wie eine Art Katalysator in der Chemie, der auch nicht verändert wird, und trotzdem bewirkt er etwas, nur weil er da ist.

Die Information war also echt. Nur war sie eben durch “mediales” Hören gewonnen worden, und ich würde sie nie als eine Tonbandstimme bezeichnen. Daß das anläßlich des Laufens des Tonbandes geschah, gut, aber deswegen ist es noch keine Tonbandstimme, denn sie ist nicht prüfbar. Es kann kein anderer sie hören. Und die Prüfbarkeit der Stimme durch andere ist es ja gerade, was die Tonbandstimmen auszeichnet und so wertvoll macht. Ich will nicht sagen, daß man davon lassen soll, oder daß man das niedriger hängen soll, wenn jemand anläßlich des Abhörens eines Bandes sagt, ich höre das und das, das kann man durchaus ernstnehmen, wenn der Betreffende schon mal Treffer dabei hatte. Aber, wie gesagt, das ist keine Tonbandstimme. Die Nichtprüfbarkeit ist auch die Gefahr bei diesen “medial” gehörten Tonbandstimmen. Dem Irrtum sind Tür und Tor geöffnet. Von hier bis zum Stimmenhören ohne Apparat ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. Nur ganz gefestigte Charaktere sollten also so etwas machen. Ich möchte eher davor warnen, denn solche ganz, ganz gefestigten Charaktere sind sehr selten, man rutscht da sehr leicht in Wunschdenken hinein und wenn’s einmal geklappt hat: Aha, ich bin ein Medium.

Was ich jetzt hier bringen konnte, ist nur ein Anreißen, ein kleiner Ausschnitt dessen, was man zu diesem Thema sagen kann, und was man

Wie hört man EVP ab?

2. Teil: Wie hört man ab?

von Fidelio Köberle

Für Außenstehende mag es merkwürdig klingen, wenn man sagt: Das Abhören ist das Schwierigste, aber auch das Wichtigste an der ganzen Tonbandstimmenforschung. Hier können die größten Versäumnisse und die schlimmsten Fehler passieren! Unsere ganze Arbeit steht und fällt mit dem richtigen Abhören. Es entscheidet über Erfolg oder Mißerfolg.

Die Problematik liegt einerseits in der Sache selbst – davon später! – andererseits aber in uns, die wir des »richtigen« Hörens entwöhnt sind durch akustische Dauerberieselung (Radio, Fernsehen, Straßengeräusche) und Alltagshektik. Wir sind abgestumpft. Uns erreichten nur noch die gröberen Signale. Ich spreche hier noch nicht einmal von unserer schwer hörgeschädigten Disco-Jugend. Wenn wir längere Zeit einem akustischen Ereignis (Vortrag, Konzert) konzentriert folgen wollen, irren unsere Gedanken bald ab, und wir hören nur noch irgend etwas in der Ferne ablaufen, was mit uns nichts mehr zu tun zu haben scheint.

Friedrich Jürgenson hat uns immer wieder ermahnt, das »Lauschen« zu üben, etwa in der freien Natur. Wichtig dabei wäre, innerlich ganz zur Ruhe zu kommen und den Rummelplatz im Kopf still werden zu lassen.

Oben wurde die Problematik, die in der Sache selbst liegt, ausgespart. Dabei handelt es sich um die Eigenart der Stimmen, sich irgendwie zu verstecken, so daß sie oft nur mit einem beinahe kriminalistischen Scharfsinn aufgespürt werden können. Das ist etwa wie beim Pilzesuchen: Der Unerfahrene kommt nach stundenlanger Suche verzweifelt mit leerem Korb zurück. Der Pilzkenner hat nach wenigen Minuten in demselben Waldstück eine ganze Kiepe voll geerntet: Das heißt: Gewußt wo!

Geduld ist die wichtigste Eigenschaft, die man mitbringen muß. Wer sie nicht aufbringen kann, sollte überhaupt die Finger lassen von der Forschung. Wie die Stimmen klingen, und wo man sie entdecken kann, lernt man am besten an Hand von Stimmenbeispielen, die auf Cassette erhältlich sind. Nicht jeder muß wieder bei Null anfangen. Man sollte sich die Erfahrungen der anderen zunutze machen. Das erspart viel unnötigen Zeitaufwand und viele Enttäuschungen.

via

Talking Spirit Box Radio EVP – Android-Apps auf Google Play

Talking Spirit Box Radio EVP – Android-Apps auf Google Play.

Teste gerade die 1 Euro “teure” sprechende Ghost box.

Installation auf einem Nexus 5 Gerät mit Lollipop Android 5.0

Nach dem Aufruf der App hört man im Hintergrund die sog. “Radio Sweep Funktion”, also ein Radiogeräusch, welches durch verschiedene Frequenzen rauscht.

Es passiert jedoch solange nichts, bevor man nicht die TTS Engine, also auch die Sprachausgabe klickt. Dazu muß man auf den roten Knopf auf dem nostaligischen Radio drücken.

Nach einer gewissen Kalibrierungszeit erscheinen dann in der Tat “Antworten” oder Phrasen auf dem Bildschirm.

Es kommen hier in der Tat “interessante” Nachrichten, jedoch wäre hier eine Verbesserung insofern notwendig, als daß man noch einen sog. “EMF Meter” einbaut, an dem man ggfls. erkennen kann, ob Entitäten auch anwesend sind und dies nicht nur eine Zufallsgeschichte darstellt. Dennoch auf den ersten Blick “verblüffend”, dennoch gehe ich ja immer mit einer gewissen Grundkritik an solche neuen Apps heran.

Beispiel ECHOVOX: dies ist eine App, die schlappe 20 Dollar kostet und aus einer ziemlich großen vorgefertigten (!) MP3 Datenbank zufällig Aufnahmen wiedergibt. Es werden also keine Ausgaben ERZEUGT, wie bei der “Talking Spirit Box Radio App”, sondern auf bereits fertig produzierte MP3’s zurückgegriffen. So finden sich auch hier fertige MP3’s, die nur allzugerne von “Steve Huff”, dem YouTube Guru aus den USA, aufgegriffen werden. So eben MP3’s, die “Billy”, “Steve” oder auch “Steve Huff” wiedergeben und reißerisch in seinen YouTube Videos dargestellt werden. Dennoch: hinter jedem seiner Videos steckt auch irgendetwas “paranormales”. Will sagen, daß hier im Vorfeld, um gewisse Produkte auf dem Markt zu pushen, ggfls. App’s “vorkonfiguriert” geliefert wurden, um die App für die breite Masse interessant zu machen, was augenscheinlich bei ECHOVOX auch geklappt haben muß. Der Umsatz der App auf Google-Play liegt bei ca. 50.000 US$ ! Ich verneige mich 😉

Reverse Speech Therapy

In den 1990er Jahren machte ein Australier namens David John Oates mit einer, wie er selbst sagt, “Entdeckung von Nobelpreiskaliber” auf sich aufmerksam: Spielt man auf Tonband Gesprochenes rückwärts ab, so tauchten angeblich “als Kommentare des Unterbewussten” sinnvolle Wörter und Sätze auf, die enthüllten, was der Sprecher “wirklich” denke und fühle. Diese so genannte Reverse-Speech-Methode bedeute nichts weniger als eine “Revolution in Psychoanalyse und Psychotherapie”. Desgleichen in Kriminologie und Pädagogik: Verbrecher könnten leicht entlarvt werden, indem man ihre Aussagen rückwärts anhöre und nach unbewussten Geständnissen absuche; ebenso Ehepartner, die man der Untreue verdächtigt oder Kinder, die ihre Eltern und Lehrer ständig belögen. Im Übrigen ließe sich selbst dem Gebrabbel von Säuglingen, auf Tonband aufgenommen und rückwärts abgespielt, sinnvolle – und vor allem “wahre” – Botschaften entnehmen. Eine Jüngerin von Oates will sogar im rückwärts abgespielten Sprechfunkverkehr der amerikanischen Apollo-Mondflüge Belege dafür gefunden haben (z.B. die Wörter “lie” = Lüge und “fraud” = Betrug, Fälschung), dass die Mondlandungen gar nicht stattgefunden haben, sondern ein groß angelegtes Täuschungsmanöver waren.[5] Darüber besteht bei vielen Verschwörungstheoretikern allerdings ohnehin Einigkeit.

Inspiriert wurde Oates allem Anschein nach durch das schon lange vorher populäre Gerücht, bei bestimmten Stücken aus der Rockmusik würden, wenn man sie rückwärts abspielt, geheime Botschaften hörbar.[6] Tatsächlich ist seine “Entdeckung” – hochgejubelt von den Medien der Esoterikszene als “Einblick in den tiefsten Grund des Unbewussten” – jedoch Unsinn. Es handelt sich bei dem vermeintlichen Verstehen sinnvoller Worte oder Sätze aus Geräusch um ein hinlänglich bekanntes neuropsychologisches Phänomen: Das Gehirn versucht, aus unsinniger sensorischer Wahrnehmung bei wiederholter Darbietung, Sinnhaftes zu gestalten (wie etwa im “Sehen” tatsächlich gar nicht vorhandener Figuren in Zufallsmustern).[7] Der Effekt tritt verstärkt auf, wenn – wie bei den Rückwärtssprachforschern – eine entsprechende Erwartungshaltung vorliegt.

Inzwischen gibt es neben Oates eine ganze Reihe von “Reverse Speech Consultants”, die teilweise auch Ausbildungen zum “Reverse Speech Analyst” oder “Rückwärtssprachanalytiker” anbieten.

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