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Wie spielt man ein?

Wie spielt man ein?

1. Teil: Die Mikrofon-Einspielung

von Fidelio Köberle

An und für sich können die jedem Mitglied vorliegenden Merkblätter genügend Anhaltspunkte geben, aber die vielen an mich gerichteten telefonischen und schriftlichen Anfragen von neuen Mitgliedern veranlassen mich, hier kurz zu rekapitulieren:

1. Die technische Handhabung ist ganz einfach. Man muß nur seine anfängliche Scheu überwinden, etwa die Sorge, etwas falsch machen zu können.

2. Man benötigt für den Anfang nicht mehr als einen Cassettenrecorder und ein gutes Mikrofon. Als letzteres empfehlen wir das neuentwickelte »Hannoversche Mikrofon Nr. 3«, das von unserem VTF-Kollegen Hans Krautheim, Bergstraße 37, 32839 Steinheim, Tel. 05233/7170, E-Mail, gebaut und nur an Mitglieder geliefert wird. Es kostet DM 80,- und wird gegen Nachnahme zugestellt. Wer keinen Cassettenrekorder besitzt, dem empfehlen wir den »Panasonic RQ-2102«, der DM 69,- kostet und von jedem Fachhändler beschafft werden kann (nicht vom VTF!).

3. Als Cassetten empfehlen wir die »TDK D46« oder, falls nicht erhältlich, die »TDK D60«. Je kürzer das Band ist, desto dicker und solider ist es.

4. Man bestückt das Mikrofon mit einer 9-Volt-Batterie und dreht den Drehknopf nach rechts bis zum Anschlag. Dabei leuchtet ein rotes Lämpchen auf zum Zeichen, daß das Mikrofon eingeschaltet ist. Das anhängende Kabel steckt man in die am Recorder befindliche Mikrofonbuchse »MIC«.

via Verein für Transkommunikations-Forschung (VTF) e.V.

Mein Test der FLUX Ghost Box RIFT GB-RIFT von “Ghost Hunting Apps for Windows”

Hier wiedermal ein Testbericht über die heute neu erschienene Windows “App” –
FLUX Ghost Box GB-Rift

Steve Huff hat hier vorab seinen eigenen Testbericht auf Youtube publiziert:

Die App ist für 29$ beim Entwickler zu beziehen: http://www.ghosthunterapps.com/flux-gb-rift.html

Nach Download und entpacken der App sowie einem ersten Testen kamen recht sonderliche Sprachschnipsel zum Vorschein. Halloween time has come!

Schön gemacht, ohne viel Schnickschnack, kommt jedoch mit 130MB daher. Warum? Nachdem ich technisch auch sehr interessiert bin, habe ich mir die Innereien dieser wundersamen App angeschaut. Den meisten Teil macht das zip-Archiv, welches in der Installationsroutine mit aufgerufen wird, aus und vereinnahmt fast den ganzen Teil des kompletten Downloads. Dieses wird dann nach Installation (irgendwo) auf der Festplatte entpackt. Es handelt sich hier um 12453 Audiofiles im MP3 Format! Vom ausgelesenen Algorhythmus her ist es jedoch sehr simpel gestrickt, macht es doch nichts anderes als eine random (also zufällige) Datei im MP3 Format zu laden und dann in der App abzuspielen.

Habe mich durch mehrere Audiofiles manuell durchgehört und interessanterweise auch mehrere Dubletten gefunden, die gerade die von Steve Huff so geliebten Namen wiedergibt, als da wäre: Lily, Brandon, usw. Ein Schelm, der da böses vermutet. Man muß hier beachten, daß die Audiofiles natürlich ein gespenstisches Hintergrundgeräusch haben und dazu gesprochene Wörter in weiblicher und männlicher Sprache, womöglich mit einem Stimmenverzerrer in tagelanger Arbeit erstellt und abgespeichert, geht bestimmt auch automatisiert 🙂

Ja, es kommt schon was rüber von dieser “App”, nachdem ich aber den doch so simplen Hintergrund dieser Software kenne, ist es für mich leider nur eine ggfls. zufällige Wiedergabe von Audiofiles und Wörtern, die öfters mal zusammengenommen Sinn ergeben (können), sind aber nur Wortfetzen. Deshalb, wer das Video von oben noch nicht gesehen hat, sollte es sich mit der nötigen “Distanz” anschauen. Auch die längeren Sätze (ok, sind ja meist nur maximal 5 Wörter) finden sich jedoch auch in der MP3 Datei als “kompletter” Satz wieder.

Ich will diese App jetzt nicht kaputtreden, aber die 29$ sind ggfls. in andere Gerätschaften sinnvoller investiert. 29$ für 12000 Audiofiles ist natürlich auf der anderen Seite auch wieder günstig 😉

Von mir gibt es dafür leider nur 2 von 5 Sternen für die Funktionsweise als solche …

Meine Technik / Radio – Funk – Methode

Nachdem ich ausgiebig mit der Mikrophon-Methode experimentiert hatte, richtete ich meine Experimente vermehrt Richtung Radio, vor allem auf die Mittel- wie auch auf die Kurzwellen. Die Resultate sind zum Teil ergiebig, zum Teil enttäuschend denn, es ist mir nicht immer möglich, die “paranormalen” Durchsagen eindeutig zu isolieren. Die Stimmen überlagern sich vielmals mit dem normalen Radioprogramm, oder sie sind mit den Radiosprecher “verflochten”.

Da ich zum Abhören des Amaterfunkverkehrs mehrere Scanner besitze, versuche ich immer wieder Einspielungen auf sehr hochfrequente Frequenzen durchzuführen, insbesonders im Gigahertz-Bereich (2.45 Ghz). Nach ausgiebiger Audiofilterung sind viele Stimmen hörbar, aber diese sind vielfach zu leise und knapp an der Wahrnehmungsgrenze des hörbaren Bereiches. Die Stimmen sind im Rauschen eingebettet. Auch hier muss leider sehr viel intepretiert und gedeutet werden.

Bei vielen Radio-Einspielungen wähle ich immer wieder unterschiedliche Betriebsarten (AM, FM, USB, LSB). Das interessante ist, dass besonders in den Betriebsarten USB wie auch in LSB (also das obere (USB), oder das untere (LSB) Seitenband) Stimmen hörbar sind, aber vielfach müssen diese zuerst transponiert, z.B. eine Oktave tiefer, wie auch verlangsamt werden. Auch diese Methode überzeugt mich nicht sonderlich, denn es werden immer noch normale Radiostationen empfangen und eine Täuschung ist sehr schnell möglich, aber eine mögliche “paranormale” Stimme kann besser isoliert werden, da das Signal danach transponiert wird und wenn dann eine verständliche Nachricht vorliegt, kann ziemlich sicher eine normale Radiosendung ausgeschlossen werden.

Im Elektronikhandel werden kleine UKW-Sender verkauft. Diese Sender besitzen einen Line-In Eingang. Somit können unterschiedliche Audiogeräte angeschlossen werden und das Signal auf der eingestellten Frequenz des Senders, im UKW-Band ausgestrahlt werden.

Am Line-In Eingang des Senders schliesse ich z.B. das Ausgangssignals der Ghost-Station 1 an und schalte das Psychophon-Modul ein. Das Signal des Psychophons´s wird nun auf UKW abgestrahlt. Da diese Sender nur eine niedrige Leistung abstrahlen (ca. 2-5 mW), ist die Reichweite des Senders nur auf einige Meter beschränkt, aber dies genügt für die Einspielung. Die Stimmen sind mit dieser Methode aber nicht viel besser oder schlechter verständlich. Weitere Experimente werden zeigen, ob diese Einspielart bessere Resultate bringen wird.

via

Meine Technik / Mikrophon Methode

Am Anfang meiner Experimente spielte ich vorwiegend nur mit der Mikrophon-Methode ein. Die Resultate waren anfangs nicht sehr ergiebig was die Anzahl der Stimmen anging, aber nach ausgiebigem Filtern, wurde die Verständlichkeit manchmal um einiges besser als all die anderen Methoden. Sehr interessant ist auch die Tatsache, dass nach dem “reversen”, also das Umkehren des aufgenommenen Audiosegmentes, viele Stimmen zum Vorschein kommen, die vielfach auch einen Sinn ergeben.

Weitere Mikrophon-Aufnahmen folgten enweder in freier Natur, an einem Flussufer, oder im Walde. Als Aufnahmemedium dienten entweder unterschiedliche MP3-Player, Diktiergeräte, DAT oder Minidisks. Die Resultate befriedigten mich aber nicht sonderlich, denn ich konnte die Stimmen nicht wirklich isolieren oder 100%ig sicher sein, dass es sich um echte “paranormale” Stimmen handelte, denn manchmal hielten sich Menschen in meiner unmittelbarer Nähe auf und das hochempfindliche Mikrophon nahm auch Laute aus grosser Entfernungen auf. Ich musste mir weitere Methoden ausdenken.

Ich testete unterschiedliche Mikrophontypen z.B. externe Elektret-Kapseln, Uher Studiomikrophone, billige Multimedia Headsets (z.B. für Skype), eingebaute Mikrophone bei diverse Aufnahmegeräte etc. Auch baute ich ein Unterwassermikrophon auf, aber bei allen war zwar die “Ausbeute” der Stimmen, also die Quantität hoch, dafür blieb die Qualität praktisch unverändert. Eine hohe Quote der Stimmen blieb unverständlich und es musste viel gedeutet werden (was ich nicht wollte und noch immer nicht will).

Zum Beispiel: In der alten Wohnung in der ich lebte gab es einen Keller. Dieser war ein Zivilschutzkeller und in diesem Keller würden die Anwohner des Quartiers, in Falle eines atomaren Bombeneinschlag vorübergehend Zuflucht finden. Ein idealer Platz um Mikrophon-Einspielungen durchzuführen denn, die Eingang- und Durchgangstüren waren aus massivem Stahl. Die Mauern waren aus dickem Stahlbeton, also akustisch sehr gut von der Aussenwelt abgeschirmt. Mit einem kleinen Taschenradio überprüfte ich ob es möglich war, irgendwelche Sender auf LW/MW/KW oder sogar auf UKW zu empfangen um allfällige Sendereinstreuungen auszuschliessen.

Es waren keine Sender hörbar, nur Rauschen, also praktisch wie in einem Faradyschen Käfig. Die Resultate nach der Aufnahme und Auswerten / Abhören der Einspielung waren überwältigend. Die Aufnahme führte ich mit ein hochempfindliches, vorverstärktes Mikrophon durch. Dieser war an einem DAT-Aufnahmegerät angeschlossen. Es waren sehr viele Stimmen vorhanden die recht gut verständlich waren.

via

Kein CoolEdit mehr – Jetzt Vollversion Adobe Audition kostenlos herunterladen

Ja, auch im “fummelte” lange Zeit mit dem an sich guten Cool Edit Pro V2.1 herum, lese ich doch heute (erst), daß es die Nachfolgerversion von Adobe, hier ADOBE AUDITION kostenlos zum herunterladen gibt.

 

http://www.chip.de/downloads/c1_downloads_auswahl_59763778.html?t=1406562945&v=3600&s=b94bf96a85ad7d364394b93927b0665e

bzw.

http://download.adobe.com/pub/adobe/magic/creativesuite/CS2_EOL/AUDT/ADBEAudition_ESD1_WWEFGJIS.exe

Na dann, ich mache mich gleich ans Werk

In der Kürze liegt (meistens nicht) die Würze

Wieviel Interpretation in EVP Nachrichten ist möglich, sinnvoll oder sogar gefährlich?

Bei meinen vielen Tests muß ich mich sehr oft wieder “zurückfahren”, um nicht in Euphorie auszubrechen, wie schnell und gut doch manche “Kontakte” funktionieren.

Dennoch sollte sich jeder von uns die Frage stellen, ob die Nachrichten, die meistens ein- oder zweisilbig daherkommen, im Zusammenhang mit der (mental) gestellten Frage stehen oder aber willkürlich auftauchen.

Ich warne hier vor allen Dingen vor den sog. “Ghost Apps”, die es mittlerweile zuhauf gibt. Die sog. “Voice Readings”, die also aus dem (teils nicht vorhandenem) Äther gefiltert werden und lediglich als “Wortblock” dargestellt werden, sind hier besonders nüchtern zu betrachten. Es gilt immer eine Plausibilitätsfrage zu stellen oder aber eine so gezielte Frage, die nur EINE Antwort zuläßt, um ganz einfach “Zufälle” auszuschließen.

Es mögen witzige “Gimmicks” sein, die mancher App-Entwickler hier teils kostenlos, teils kostenpflichtig zum Download zur Verfügung stellt, aber viele davon sind weder real noch von irgendeinem Nutzen.

In Zeiten der Bequemlichkeit, nur noch mit dem Smartphone oder Handy in der Weltgeschichte herumzulaufen, scheint es so, als wenn man von den traditionellen “Kontaktgeräten” wegkommen WILL. Ich gebe zu, Tonbandstimmen sind mit der herkömmlichen Methode zeitintensiv. Die Aufnahme, das Überspielen auf den PC, das langwierige Filtern der Geräusche, das Anheben des Pegels, Pitch, Geschwindigkeit, all das nur, um vielleicht 1-5 Sekunden an Ergebnissen in Händen oder im Computer zu haben. Dennoch: der Aufwand lohnt, wenn man die Sache ernst nimmt und nach Hinweisen fragt. Aber auch hier der Hinweis, daß man sehr gut differenzieren muß, welche Nachrichten man für “bare Münze” nimmt. Es gibt nun auch verschiedene Entitäten, das steht außer Frage.

Hinterfrage deshalb ALLES! Für den Anfänger und  Laien sind bei den ersten Versuchen die Erwartungshaltungen derart hoch, daß VIELES zu klappen scheint. Aber Vorsicht vor allzu großer (Hinein-)Interpretation!

Die Geistwesen scheinen es auch nicht zu mögen, wer aus diesen Kontakten bare Münze schlagen will oder sich persönlich zu sehr in die Öffentlichkeit drängt mit seinen Erfahrungen und der damit verbundenen Zurschaustellung. Der Wunsch nach Kontakt von drüben nach hier ist definitiv da. Es liegt an uns, dieses wertzuschätzen und auch sorgsam damit umzugehen.

Deshalb meine Bitte an alle, seid kritisch, hinterfragt alle Dinge und setzt nicht alles gleich auf die Karte des Übernnatürlichen, vieles hat auch seinen Ursprung im irdischen Bereich. Ein sehr gutes Beispiel sind die Einspielmethoden mittels Meeresrauschen und dem Brechen der Wellen. Hier ist VIEL Interpretation möglich, wenn man dies im Anschluß am PC filtert. Würde man hier eine 10 Minuten Aufnahme machen, so stellt sich heraus, daß immer dann, wenn das “Trägergeräusch” wieder einen Loop (also eine Wiederholung) einlegt, auch die “Transnachricht” sich 1:1 wiederholt. Und das ohne irgendeine Abweichung in der Länge, Höhe, Tonlage, Nachrichteninhalt