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Tonbandstimme

Eigenschaften der Tonbandstimmen

Zur Erzeugung werden verschiedene Methoden benutzt:

Rauschen. Es werden Botschaften aus Rauschsignalen oder Ähnlichem herausgehört, indem man ein UKW-Radio auf eine unbenutzte Frequenz einstellt und das Rauschen aufnimmt oder einen Rauschgenerator einsetzt.

Mikrofonmethode. Die erwarteten Botschaften werden bei Stille mit einem Mikrofon aufgenommen. Eine Variante besteht darin, mit einem harten Gegenstand über Metallflächen oder Porzellangefäße zu schaben und die dabei gemachten Aufnahmen verlangsamt abzuspielen.

Radiomethode. Hierbei handelt es sich um den Empfang leiser und entfernter Kurzwellen- oder Mittelwellenradiosender, die gleichzeitig empfangen werden und ein Stimmengewirr oder Geräusch erzeugen.

Computersoftware. Es gibt Aufzeichnungen mit speziellen Computerprogrammen (z.B. EVPMaker), die zuvor eine beliebige Audiodatei nach dem Zufallsprinzip in kleine Segmente zerteilt und neu zusammengesetzt hat.

Allen Verfahren ist gemeinsam, dass die Auswertung und Interpretation immer nach der Aufnahme erfolgt, und zwar typischerweise nach mehrmaligem Abspielen. Dabei kann die Wiedergabe auch nach Belieben rückwärts oder mit veränderter Geschwindigkeit erfolgen. Sodann werden möglichst relevante Abschnitte herausgesucht, wobei hierfür kein standardisiertes Vorgehen bekannt wurde. Die Auswahl der als relevant bezeichneten Abschnitte der Aufzeichnung unterliegt völlig den Fähigkeiten und dem Geschmack des Experimentators.

Unter neutralen Testbedingungen konnten bisher keine entsprechenden Phänomene reproduziert werden, welche mit bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten nicht vereinbar wären.[1] Vielmehr sind die Phänomene gut mit recht einfachen etablierten Hypothesen aus Physik oder Psychologie und Psychiatrie vereinbar. Wissenschaftliche Bewertungen kritisieren insbesondere die rein subjektiven Interpretationen der so genannten Durchsagen

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Meine Technik / Radio – Funk – Methode

Nachdem ich ausgiebig mit der Mikrophon-Methode experimentiert hatte, richtete ich meine Experimente vermehrt Richtung Radio, vor allem auf die Mittel- wie auch auf die Kurzwellen. Die Resultate sind zum Teil ergiebig, zum Teil enttäuschend denn, es ist mir nicht immer möglich, die “paranormalen” Durchsagen eindeutig zu isolieren. Die Stimmen überlagern sich vielmals mit dem normalen Radioprogramm, oder sie sind mit den Radiosprecher “verflochten”.

Da ich zum Abhören des Amaterfunkverkehrs mehrere Scanner besitze, versuche ich immer wieder Einspielungen auf sehr hochfrequente Frequenzen durchzuführen, insbesonders im Gigahertz-Bereich (2.45 Ghz). Nach ausgiebiger Audiofilterung sind viele Stimmen hörbar, aber diese sind vielfach zu leise und knapp an der Wahrnehmungsgrenze des hörbaren Bereiches. Die Stimmen sind im Rauschen eingebettet. Auch hier muss leider sehr viel intepretiert und gedeutet werden.

Bei vielen Radio-Einspielungen wähle ich immer wieder unterschiedliche Betriebsarten (AM, FM, USB, LSB). Das interessante ist, dass besonders in den Betriebsarten USB wie auch in LSB (also das obere (USB), oder das untere (LSB) Seitenband) Stimmen hörbar sind, aber vielfach müssen diese zuerst transponiert, z.B. eine Oktave tiefer, wie auch verlangsamt werden. Auch diese Methode überzeugt mich nicht sonderlich, denn es werden immer noch normale Radiostationen empfangen und eine Täuschung ist sehr schnell möglich, aber eine mögliche “paranormale” Stimme kann besser isoliert werden, da das Signal danach transponiert wird und wenn dann eine verständliche Nachricht vorliegt, kann ziemlich sicher eine normale Radiosendung ausgeschlossen werden.

Im Elektronikhandel werden kleine UKW-Sender verkauft. Diese Sender besitzen einen Line-In Eingang. Somit können unterschiedliche Audiogeräte angeschlossen werden und das Signal auf der eingestellten Frequenz des Senders, im UKW-Band ausgestrahlt werden.

Am Line-In Eingang des Senders schliesse ich z.B. das Ausgangssignals der Ghost-Station 1 an und schalte das Psychophon-Modul ein. Das Signal des Psychophons´s wird nun auf UKW abgestrahlt. Da diese Sender nur eine niedrige Leistung abstrahlen (ca. 2-5 mW), ist die Reichweite des Senders nur auf einige Meter beschränkt, aber dies genügt für die Einspielung. Die Stimmen sind mit dieser Methode aber nicht viel besser oder schlechter verständlich. Weitere Experimente werden zeigen, ob diese Einspielart bessere Resultate bringen wird.

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Versuch mit Ghost Radar Connect App für Android (Juli 2014)

Ein erneuter Versuch mit der Vielzahl an “Geister Apps” hat mich heute wieder zur “Ghost Radar Connect App” getrieben. Es ist einige der wenigen Apps, die ich noch auf meinem Smartphone belasse.

Bevor ich Apps in den Papierkorb schiebe, die nichts bringen, teste ich diese vorher im Detail.

 

Die Ghost Radar Connect App kann angeblich “Readings”, d.h. aus Energien oder Frequenzen (hier auch WLAN Support) Wörter bilden. Wo auch immer der Entwickler eine Übersetzung einer Frequenz in Wörter herleitet, so sind manche Antworten auf verbal gesprochene als auch mental gesetzte Fragen zu überdenken. Die App scheint mit einem kleinen Arsenal an fertigen Wörtern daherzukommen, aus welcher sie dann bestimmte, vielleicht nach dem Zufallsprinzip gewählte Wörter anzeigt.

Test: “Ist ein Geistwesen anwesend”?

Antwort: “Me”

Test: “Kannst Du mir Deinen Namen nennen?”

Antwort: “Up”   (intuitiv habe ich die Sensoren in der App weiter hochgedreht (UP) und weitergefragt)

Antwort “Stronger”

Test: “Wie ist Dein Name?”

Antwort: “Peter”

Anschließend: “Gasp” (übersetzt für “keuchen”)

Ok, an sich könnte man die Behauptung aufstellen, daß Frage und Antwort miteinander harmonisieren. Kritikpunkt ist hier jedoch die einsilbige Antwort, keine mehrsilbigen. Eine Interpretation ist hier natürlich eher gegeben als bei längeren Wörtern oder auch Sätzen.

Hier ist die von mir bevorzugt eingesetzte Software “EDP” (Electronic Device Phenomenon” viel aussagekräftiger, weil hier sogar bis zu 8 bis 10 Wörter über den Computer kommen, die selten in keinem Zusammenhang stehen und ebenfalls fast nie Interpretationen offenlassen.

 

Tonbandstimmen

Tonbandstimmen

Anhänger des Spiritismus sind davon überzeugt, “Geister zu beschwören, ihnen Fragen zu stellen und geistlose Antworten zu bekommen”, schreibt der amerikanische Aberglauben-Aufklärer James Randi in seinem “Lexikon der übersinnlichen Phänomene” lapidar. Als Resonanzgeräte für den heißen Draht ins Jenseits werden traditionell Tische, Ouija-Bretter, umgedrehte Gläser oder eben auch Tonbandgeräte hergenommen – letztere seit 1959, als der Schwede Friedrich Jürgenson im Garten seines Hauses Vogelstimmen aufnahm, beim Abspielen aber plötzlich den Satz “Friedrich, du wirst beobachtet!” zu vernehmen glaubte. “Ich spürte ein überwältigendes Verlangen, einen Kontakt mit jemand oder etwas Unbekanntem herzustellen”, erzählte Jürgenson später. Der Schwede war davon überzeugt, dass die Stimme auf dem Tonband transzendentaler Natur sei, also von “Drüben” komme. Gemeinsam mit dem in Deutschland lebenden Konstantin Raudive und dem Engländer Colin Smythe begründete Jürgenson die Tonbandstimmenforschung, eine Art Existenzphilosophie moralisch-pseudoreligiösen Inhalts. Denn wirklich brauchbare Informationen sind den größtenteils nur bruchstückhaften und sehr schwer hörbaren “Einspielungen” der modernen Spiritisten nicht zu entnehmen; die “Geister” stammeln meistens so einsilbig daher, als sei es im Jenseits etwa so spannend wie ein “Ballermann”-Urlaub im Winter. Jedenfalls wissen wir immer noch nicht, wer Jack the Ripper war oder wie Uwe Barschel starb.

“Hörst du mich in deinem dunklen Raum?”

Möglicherweise liegt das daran, dass “Tonbandstimmen” mitnichten Äußerungen von Verstorbenen oder höheren Wesen sind, sondern nur ein Phänomen unserer begrenzten und fehlbaren Sinneswahrnehmung. Experten kennen zwei Methoden der Tonbandstimmenforschung: “Die erste besteht darin, dass man das Tonbandgerät (natürlich ist auch ein Kassettenrekorder geeignet) mit einem Mikrophon verbindet und auf ,Aufnahme’ stellt. Dann stellt man eine Frage, etwa “Hörst du mich in deinem dunklen Raum?’, und lässt das Band weiterlaufen, 15, 20 oder auch mehr Sekunden. Nun spult man zurück bis zum Startpunkt und hört sich das Band an – nicht einmal, nein, mehrmals, bis zu 15-mal, denn man muss sich einhören” (zit. nach Gertler/Mattig (1992), S. 77f.). Die zweite Methode besteht darin, das Tonbandgerät an ein Radio anzuschließen und das so genannte weiße Rauschen einer nicht vergebenen Frequenz auf Mittel- oder Kurzwelle aufzunehmen und anschließend konzentriert nach “Botschaften” abzuhören.

Wer suchet, der findet

Wer suchet, der findet natürlich auch – allerdings keine Geisterstimmen. Aber was dann? Sagen wir einfach: Geräusche, die auf mindestens drei verschiedene Arten zustande kommen können:

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