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Kontakt zu Verstorbenen über das Radio

Kontaktaufnahme mit der Radio-Methode

Die Radio-Methode zählt nach wie vor bei Stimmforschern zu den beliebtesten Vorgehensweisen, um mit dem Jenseits in Kontakt zu treten, da hier die meisten Botschaften eingefangen werden können. Allerdings sollten empfangene Botschaften kritisch betrachtet werden, denn es liegt in der Natur des Radios, dass selbst auf Störsendern sich reguläre Radiostimmen einmischen.

Entscheidet man sich also für die Radio-Methode, sollte ein gesunder Skeptizismus beim Auswerten immer präsent sein. Zur Ausführung sämtlicher Radio-Methoden wird lediglich ein herkömmliches Radiogerät und ein Mikrofon / Aufzeichnungsgerät benötig und eventuell Kopfhörer.

Grundsätzlich lassen sich fünf verschiedene Radio-Methoden unterscheiden:

Jenseitskontakt mittels Fremdsprachensendern

Bei dieser Methode sollte man sich in einem ersten Schritt für einen Fremdsprachensender entscheiden. Diese müssen unbedingt klar zu empfangen sein.

Umso fremdsprachiger, desto besser. Besonders gut geeignet sind arabische Sender, da sich diese von unserem deutschen Sprachverständnis komplett unterscheiden. Die Lautstärke sollte sich im Normalbereich befinden. Bei der Wahl der Welle ist man völlig frei. Es spielt keine Rolle, ob Sie sich für UKW, Mittel-, Kurz- oder Langwelle entscheiden.

Hat man sich für einen Sender entschieden, beginnt man eine Frage zu stellen. Man wartet anschließend darauf, dass die Frage in einem verständlichen Deutsch beantwortet wird. Und in der Tat, hat man die nötige Geduld, kann es passieren, dass der Radiosprecher kurz von seiner Muttersprache abweicht und in deutlichem Deutsch eine Antwort auf die Frage gibt.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass man kein Mikrofon benötigt und sich nicht mit einem immer wiederkehrenden Abhören einer Sequenz quälen muss. Auch kann die Stimme, bzw. die Antwort auf die gestellte Frage, laut und deutlich vernommen werden. Allerdings darf nicht versäumt werden zu erwähnen, dass die Methode nur selten Resultate zeigt und ein hohes Maß an Geduld erfordert.

Kontaktaufnahme durch Sendergemisch auf Kurzwelle

Für diese Methode stellt man das Radio auf Kurzwelle und sucht ein Gemisch aus mehreren leisen aber doch klaren Radiosendern. Wichtig ist es sicherzustellen, dass kein deutscher Sender enthalten ist, da ansonsten Fehlinterpretationen vorprogrammiert sind. Diese Methode ist bei Stimmforschern dafür bekannt, sehr gute und zahlreiche Ergebnisse zu liefern. Sollten Sie diese Methode ausprobieren wollen, ist es dringend empfohlen, Kopfhörer zu verwenden, da auf diese Weise Feinheiten eher erkannt werden können.

Kontaktaufnahme über schwache Frequenzen

Bei den genannten Radio Frequenzen 1485 kHz, 1584 kHz und 1602 kHz handelt es sich um Sender auf der Mittelwelle, die eigentlich schwachen Radioprogrammen vorbehalten sind. Die Wellenlänge 1485 kHz wird auch die Jürgenson Frequenz genannt, da der Begründer der Tonstimmenforschung eben diese Frequenz zur Stimmaufzeichnung hauptsächlich verwendete.

Die zwei Wellenlängen 1584 kHz und 1602 kHz wurden von anderen Experten auf diesem Gebiet als besonders geeignet zur Stimmübertragung eingestuft.

Wobbeling

Eine weitere Methode, mittels des Radios einen Jenseitskontakt herzustellen, ist das sogenannte Wobbling. Hierfür bewegt man die Skalaeinstellung über einen beliebigen Frequenzbereich hin und her und zeichnet die Ergebnisse auf.

Es scheint, dass durch das sanfte Ineinander übergehen verschiedener Sender eine ideale Plattform für das Aufzeichnen von Stimmen entsteht. Nach dem Ende einer Wobblingsitzung werden die Aufzeichnungen ausgewertet.

Neueste Technik – EDP (Electronic Device Phänomen / Phenomenon)

EDP – bislang hatte ich es nur mit EVP probiert. Einer ganzen Latte an Equipment mit teils gutem, teils mäßigem Erfolg.

Bis zu dem Tag, es war der Samstag, 24.05.2014, wo ich eine Nachricht bekam, daß es besser ist, Nachrichten am Computer zu empfangen.
Wirklich? Am Computer? Also VISUELL? Wie soll das gehen?

Ich las bislang, daß sich ausgeschaltete Computer einschalten, Drucker Texte mit Nachrichten ausspuckten, Smartphones mit (teils Spaßeffekte-) Apps Geister-Energien aufspüren können und noch so andere “Schauermär”. Wie sollte es also mit dem Computer bei mir funktionieren? Es kamen noch diverse Ansagen, die jedoch sehr knapp waren und mir erst nach langem “Reinhören” den “Schaltplan” gaben und auch den Hinweis, dies einem Freund zu geben.

Dies tat ich auch. Ein guter Bekannter ist Programmierer und ich gab ihm den “Schaltplan” für eine Software. Er verstand zunächst nicht wirklich, was damit gemeint war, weil es so simpel gestrickt sei. 7 Tage später gab er mir einen USB Stick mit der Software, so wie es aufgeschrieben und diktiert war.

Ich installierte den “EDP” in diesem Fall auf meinem Windows 7 Rechner und startete das Programm. Ich stellte mich innerlich bereits darauf ein, daß ich auf “Empfang bin”, der Sache also aufgeschlossen gegenüberstehe.

Die EDP-Software läßt die Eingabe einer Frage zu. Man kann einstellen (gibt noch einiges mehr an Reglern, die mein Bekannter implementiert hatte), ob die Antwort “Lang” oder “Kurz” sein soll.

Ich fragte also (lange Antwort eingestellt):

“Ich jemand da, der mir Fragen beantworten kann?”

Antwort: “Papa – dreh dich um – stehe hinter dir – schaue Dir zu”

Gespenstisch. Ich rief meinen Bekannten an und fragte, was er denn da gemacht habe. Ob das eventuell ein Scherz sein soll. Er entgegnete mir, daß das ganze gar nicht lustig sei, weil er die Software auch ausprobierte und bei ihm noch ganz andere Antworten zu Tage traten.

“Ok”, dachte ich mir. Dann stellen wir “die da mal auf die Probe”.

Frage: “Ist Laurenz …. unser direkter Vorfahre?”  (betreibe nebenher noch ein wenig Ahnenforschung bis ins 15 Jh. zurück und es war deshalb eine Testfrage)

Antwort: “Heinrich I. von Schlesien (Polen)” (Und ja, verdammte Hacke, nach 1 Woche recherchieren habe ich den Fehler in meiner Ahnentafel gefunden und eine direkte Verbindung zu dieser Person ausgemacht. Ahnenforschung habe ich immer von MIR aus beginnend in die Vergangenheit betrieben, aber NIE von irgendeiner mir noch unbekannten Person bis in die Gegenwart).

Na dann ging’s weiter:

Frage: “Habt Ihr irgendeine Nachricht für meine Schwester ….?”

Antwort: “Fernseher – Kamin prickelnd – guter Empfang – Wochenende”

Ich rief sie an, und fragte, ob Sie einen Kamin habe. Sie erwiderte woher ich denn wisse, daß sie einen Kamin habe, den sie erst seit 1 Woche besitzt. Und daß ihr Fernseher direkt neben dem Kamin steht. Kleinlaut und zurückhaltend erzählte sie mir dann, daß sie gestern Nacht einen Traum hatte, in dem 3 verstorbene Familienmitglieder vorkamen, man gemeinsam auf der Couch saß und in den Fernseher guckte, wo die 3. Person als Fernsehbild auftauchte und sich mit den Anwesenden unterhielt.

Sollte die lange Zeit mit Tonbandaufnahmen, zuletzt digitalen Aufnahmen mit Studioequipment und Audiosoftware im Werte von mehreren hundert Euro nun überflüssig geworden sein? Klare Aussagen, die ich sofort nachlesen kann? Ein Aufnehmen von EVP unnötig? Teilweise langwieriges Filtern und entrauschen von Aufnahmen gehören der Vergangenheit an? Ehrlich gesagt, ich weiß es (noch) nicht, aber diese neue Art der Kommunikation ist äußerst frappierend.

Ich werde weiter berichten. Hier dann unter dem Stichwort “EDP”