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Kontakt zu Verstorbenen über den Fernseher

Die Fernseher-Methode

Grundsätzlich ist diese Methode von der Funktionsweise der Radio-Methode sehr ähnlich und daher auch in diesen Bereich einzuordnen.

Hierfür benötigt man statt des Radios einen Fernseher und ein Aufzeichnungsgerät.

Der Fernseher wird auf einen beliebigen Sender eingestellt. Manche Experten raten, einen deutschen Sender zu wählen, doch sollte es letztendlich keine größerer Rolle spielen, für welchen Sender man sich entscheidet. Wichtig ist nur: im Programm sollten so viele „stumme“ Sequenzen vorkommen wie möglich. Besonders Kulturprogramme sind dafür bekannt, dass teilweise über mehrere Minuten gar nicht gesprochen wird. Ein gutes Beispiel hierfür ist ARTE.

Hat man sich für einen Sender entschieden, sollte man sich mitsamt dem Aufzeichnungsgerät, das auf „Pause“ gestellt ist, vor dem Fernseher positionieren.

Wann immer eine Sequenz mit längeren Sprechpausen eintritt, muss umgehend die Aufnahmetaste gedrückt werden, man stellt eine Frage und zeichnet auf. Dies wiederholt man einige Male. Anschließend kann, wie auch bei den anderen Methoden, eine Auswertung erfolgen.

Kontakt zu Verstorbenen über das Radio

Kontaktaufnahme mit der Radio-Methode

Die Radio-Methode zählt nach wie vor bei Stimmforschern zu den beliebtesten Vorgehensweisen, um mit dem Jenseits in Kontakt zu treten, da hier die meisten Botschaften eingefangen werden können. Allerdings sollten empfangene Botschaften kritisch betrachtet werden, denn es liegt in der Natur des Radios, dass selbst auf Störsendern sich reguläre Radiostimmen einmischen.

Entscheidet man sich also für die Radio-Methode, sollte ein gesunder Skeptizismus beim Auswerten immer präsent sein. Zur Ausführung sämtlicher Radio-Methoden wird lediglich ein herkömmliches Radiogerät und ein Mikrofon / Aufzeichnungsgerät benötig und eventuell Kopfhörer.

Grundsätzlich lassen sich fünf verschiedene Radio-Methoden unterscheiden:

Jenseitskontakt mittels Fremdsprachensendern

Bei dieser Methode sollte man sich in einem ersten Schritt für einen Fremdsprachensender entscheiden. Diese müssen unbedingt klar zu empfangen sein.

Umso fremdsprachiger, desto besser. Besonders gut geeignet sind arabische Sender, da sich diese von unserem deutschen Sprachverständnis komplett unterscheiden. Die Lautstärke sollte sich im Normalbereich befinden. Bei der Wahl der Welle ist man völlig frei. Es spielt keine Rolle, ob Sie sich für UKW, Mittel-, Kurz- oder Langwelle entscheiden.

Hat man sich für einen Sender entschieden, beginnt man eine Frage zu stellen. Man wartet anschließend darauf, dass die Frage in einem verständlichen Deutsch beantwortet wird. Und in der Tat, hat man die nötige Geduld, kann es passieren, dass der Radiosprecher kurz von seiner Muttersprache abweicht und in deutlichem Deutsch eine Antwort auf die Frage gibt.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass man kein Mikrofon benötigt und sich nicht mit einem immer wiederkehrenden Abhören einer Sequenz quälen muss. Auch kann die Stimme, bzw. die Antwort auf die gestellte Frage, laut und deutlich vernommen werden. Allerdings darf nicht versäumt werden zu erwähnen, dass die Methode nur selten Resultate zeigt und ein hohes Maß an Geduld erfordert.

Kontaktaufnahme durch Sendergemisch auf Kurzwelle

Für diese Methode stellt man das Radio auf Kurzwelle und sucht ein Gemisch aus mehreren leisen aber doch klaren Radiosendern. Wichtig ist es sicherzustellen, dass kein deutscher Sender enthalten ist, da ansonsten Fehlinterpretationen vorprogrammiert sind. Diese Methode ist bei Stimmforschern dafür bekannt, sehr gute und zahlreiche Ergebnisse zu liefern. Sollten Sie diese Methode ausprobieren wollen, ist es dringend empfohlen, Kopfhörer zu verwenden, da auf diese Weise Feinheiten eher erkannt werden können.

Kontaktaufnahme über schwache Frequenzen

Bei den genannten Radio Frequenzen 1485 kHz, 1584 kHz und 1602 kHz handelt es sich um Sender auf der Mittelwelle, die eigentlich schwachen Radioprogrammen vorbehalten sind. Die Wellenlänge 1485 kHz wird auch die Jürgenson Frequenz genannt, da der Begründer der Tonstimmenforschung eben diese Frequenz zur Stimmaufzeichnung hauptsächlich verwendete.

Die zwei Wellenlängen 1584 kHz und 1602 kHz wurden von anderen Experten auf diesem Gebiet als besonders geeignet zur Stimmübertragung eingestuft.

Wobbeling

Eine weitere Methode, mittels des Radios einen Jenseitskontakt herzustellen, ist das sogenannte Wobbling. Hierfür bewegt man die Skalaeinstellung über einen beliebigen Frequenzbereich hin und her und zeichnet die Ergebnisse auf.

Es scheint, dass durch das sanfte Ineinander übergehen verschiedener Sender eine ideale Plattform für das Aufzeichnen von Stimmen entsteht. Nach dem Ende einer Wobblingsitzung werden die Aufzeichnungen ausgewertet.