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Sebastian Bartoschek – Spurensuche im Jenseits – Die bizarren Methoden moderner Geisterjäger

Sebastian Bartoschek - Spurensuche im Jenseits - Die bizarren Methoden moderner Geisterjäger

Ghosthunting – Geisterjagd. Klingt spannend, spooky, strange. In jedem Fall amerikanisch. Nach dem Vorbild der US-Serie „Ghost Hunters“ gehen auch hierzulande immer mehr Menschen auf die Parapirsch. Die Ghosthunter selbst sehen ihre Tätigkeit dabei als wichtig, wissenschaftlich, wirkungsvoll an. Unbestritten ist: Menschen haben Spukerlebnisse- und leiden darunter. Sie hören Geräusche und Stimmen, spüren Wesenheiten, sehen Schatten und Schemen – wo eigentlich nichts ist. Oder doch? Wie kommt das? Sind es wirklich Geister Verstorbener, die noch schnell eine Nachricht loswerden wollen? Paralleluniversen, die unseren Raum durchdringen? Sind die Spukopfer gar alle psychisch gestört? Oder wieso sollte sich sonst mit Sebastian Bartoschek ein Psychologe daran machen, etwas zur Klärung dieser Fragen beizutragen? Eine Reise durch die Welt von Spuk, Wahrnehmung und vielleicht unklärbaren letzten Fragen.

Danke an den Turm der Sinne, sowie Sebastian Bartoschek für die Erlaubnis den Vortrag mitzuschneiden und bereitzustellen….

Dieser Vortrag war Teil der Vortragsreihe “Außer Sinnen”:
http://turmdersinne.de/de/veranstaltungen/vortragsreihen/2014/abstract-ausser-sinnen

Die Vortragsreihe wurde unter Mithilfe von folgenden Veranstaltern verwirklicht:
Turm der Sinne, Planetarium Nürnberg, Humanistische Akademie Bayern und GWUP-Regionalgruppe Mittelfranken
Video Bewertung: 5 / 5

jenseitskontakt nürnberg

Stimmen aus dem Jenseits – Physiker Ernst Senkowski glaubt an Leben nach dem Tod – Hamburg – Hamburger Abendblatt

Tage vor seinen ersten paranormalen Selbstversuchen hatte ein wissenschaftliches Streitgespräch im ZDF den rationalen Experimentalphysiker mit Lehrauftrag an der Fachhochschule Bingen auf die Jenseitsforschung gebracht. Da wurde doch tatsächlich behauptet, dass man über technisches Gerät, Radios, Fernseher, Telefone, mit der Seelenwelt in Verbindung treten könne. Der Hauptvertreter dieser These, der schwedische Künstler Friedrich Jürgenson, hatte exemplarische Tonbandaufnahmen angeblicher Stimmen aus dem Jenseits mitgebracht, wurde aber von den konservativen Diskutanten niedergemacht. “Ich schaltete unbedarft in diese Diskussion hinein und hatte den Eindruck, dass man Jürgenson nicht gerecht wurde”, erinnert sich Ernst Senkowski. “Man hielt ihm entgegen, die Stimmen seien Einbildung, stammten von Polizeifunk oder Amateurfunk, während er immer wieder erklärte, dass er die Verstorbenen doch mit einer ganz individuellen Frage angesprochen habe und diese danach ganz konkret beantwortet worden sei.” Der Einzige, der sich in der hitzigen Debatte neutral verhielt, war der Psychologe Hans Bender, der sich schon mit übernatürlichen Phänomenen beschäftigt hatte und konstatierte: “Diese Sache hier ist wichtiger als die Erfindung der Kernenergie.” Was für ein Satz!

Senkowski beginnt zu grübeln in seinem Fernsehsessel. Diese Tonbandstimmen aus dem Nichts, die Unerklärbarkeit dieses Phänomens, das müsste einen Physiker eigentlich ärgern. “Das ist doch eine Herausforderung”, entschließt er sich. “Was bleibt einem anderes übrig, als das selber auszuprobieren. Wozu ist man denn Experimentalphysiker? Die Theorie kommt hinterher.” In den Folgejahren wird Ernst Senkowski zu einem der Pioniere der sogenannten Instrumentellen Transkommunikation, er lehrt, forscht, veröffentlicht. Heute, mit Ende 80, ist er sich sicher, eine der größten Fragen der Menschheit beantwortet zu haben: Der Tod ist nicht das Ende. Während der sterbliche Leib geht, gibt es tatsächlich etwas, das überdauert. Auch wenn er damit oft in die Kritik gerät und manche ihn für einen Esoteriker halten.

Schon früh will Senkowski begriffen haben, dass die Wirklichkeit größer ist als die, mit der man ihn in Schule und Elternhaus vertraut machen will. Ernst Otto Senkowski wächst in Hamburg auf, in der Harburger Chaussee auf der Veddel. Der Vater arbeitet als Heizer bei der Bahn, ist Katholik, die Mutter, sehr viel gläubiger als der Vater, bestellt den Haushalt. Früher als alle anderen lernt Senkowski lesen, weil er die Fahrpläne der Hochbahn entziffern muss, um jeden Tag in die Innenstadt zur Schule zu fahren. Er ist ein guter Schüler, gleichzeitig ein sehr widerspenstiger. Kennt man Senkowskis Kindheit, kommt der Zufall für seine spätere Berufswahl nicht infrage. Kabel, Schrauben, Drehkondensatoren, Spulen, Detektoren, Lautsprecher, die Grundbauteile primitiver Telekommunikationstechnik sind sein Spielzeug. Ein Nachbar lehrt ihn zu löten, von seinem Onkel, einem Fernmeldetechniker, bekommt er dessen Handbuch sowie ausrangierte Radios, und der Vorsitzende des Hamburger Amateurfunkerclubs, Siemens-Ingenieur Rudolf Rapcke, bringt dem Sextaner zweimal pro Woche die Grundlagen von Funktechnik und Mechanik bei. Senkowski ist elf, als er in der Nachbarschaft seine eigene kleine Telefonanlage über die Dächer spannt.

via Stimmen aus dem Jenseits – Physiker Ernst Senkowski glaubt an Leben nach dem Tod – Hamburg – Hamburger Abendblatt

Stimmen von drüben – 60 Jahre Tonbandstimmen-Forschung

Im September vor 60 Jahren wurde die erste Stimme aus dem Jenseits vernommen und sogar aufgezeichnet. Es war eigentlich keine “Tonbandstimme” (so nannte man die Aufnahmen von drüben später), da frühe Magnetofone anscheinend mit einem Draht arbeiteten.

Im Labor für experimentelle Physik der katholischen Universität Mailand saßen an jenem 12. September 1952 Pater Agostino Gemelli – Gründer der Universität und Präsident der Päpstlichen Akademie – und Pater Pellegrino Ernetti, Physiker und Spezialist für polyphone Musik aus Venedig. Die beiden wollten aus benediktinischen Chorälen Harmonien herausfiltern, aber das war mit der damaligen Ausrüstung schwierig, und immer wieder riss der Draht. Und Gemelli riss der Geduldsfaden.

Vor ein paar Jahren war sein Vater gestorben, und seither rief er ihn immer wieder an. Also rief er auch nun: “Oh! Papa, hilf mir!” Nach der erfolgten Reparatur hörten sich die beiden Patres die Aufnahme erneut an, doch anstatt des Chorals vernahmen sie verblüfft eine deutliche Stimme: “Aber sicher helfe ich dir, ich bin immer bei dir!”

Was für ein Schock! Sie machen sich wieder an die Arbeit, und beim nächsten Abhören klingt es so: “Aber ja, zuccone, begreifst du nicht, dass ich es bin?” Zuccone, das war der Kosename des Vaters für den kleinen Agostino. Die beiden Patres zögern nicht und gehen zum Papst. Pius XII. aber beruhigt sie. Er soll gesagt haben: “Mein lieber Pater, bleiben Sie ruhig! Dies ist ein streng wissenschaftliches Faktum und hat mit dem Spiritismus nichts zu tun. Der Apparat ist objektiv, man kann ihn nicht beeinflussen. Diese Erfahrung könnte den Anfang neuer wissenschaftlicher Studien bedeuten, die den Glauben an das Jenseits bestätigen könnten.” (Die Episode hat übrigens François Brune in seinem Buch ‘En direct de l’au-delà’ erzählt, das er mit Rémy Chauvin geschrieben hat und 1996 erschienen ist.).

via grenz|wissenschaft-aktuell: Stimmen von drüben – 60 Jahre Tonbandstimmen-Forschung

Antworten auf häufig gestellte Fragen

“FAQ”

Antworten auf häufig gestellte Fragen

Vor allem derjenige, der mit der Tonbandstimmenforschung beginnt, ist in manchen Punkten unsicher und benötigt Informationen, die er sonst nirgends bekommen kann. Nachstehend werden einige solcher Fragen behandelt.

Spricht man besser nur einen Verstorbenen an, oder kann man sie auch pauschal ansprechen?
Man kann beides machen. Es gibt z.B. Fragen, bei denen man nicht weiß, welcher Verstorbene sie beantworten könnte. Dann ist es ratsam, ‘die Freunde’ allgemein anzusprechen. Man kann sich aber auch an Gruppen von Verstorbenen wenden, z.B. an Ärzte, wenn man eine entsprechende Frage hat. Es gibt überhaupt kein ‘Muß’ in unserer Forschung. jeder kann eigene Überlegungen anstellen, wie man am ehesten zum Erfolg kommt, und dann seine Versuche machen.

Hat man beobachtet, daß sich ein Angehöriger besonders um den Kontakt kümmert?
Ja und nein. Es gibt Kollegen, die haben einen Vermittler, wie etwa Friedrich Jürgenson seine Lena, der aber nicht unbedingt ein Verwandter sein muß. Andere wieder erhalten ihre Kontakte ohne erkennbaren Vermittler.

Lassen die vorkommenden Geräusche auf einen ‘Senderaum’ schließen?
Es gibt Stimmen, die sind ‘hallig’ oder haben einen ganz besonderen ‘Sound’, der aber variieren kann. Es gibt auch manchmal deutliche Ein- und Ausschaltgeräusche. Daraus auf einen Senderaum schließen zu wollen, ist vielleicht zu weitgehend. Aber man kann erkennen, daß ‘drüben’ auch Technik im Spiel ist.

Oder ist etwa der Jenseitige von sich aus in der Lage zu senden?
Diese Frage läßt sich noch nicht eindeutig beantworten. Manchmal hat man den Eindruck, daß jemand dem Sprecher hilfreich zur Hand geht, in den meisten Fällen wirkt das Gesprochene aber recht spontan.

Gibt es verschlüsselte Antworten?
Ja! Und zwar sehr oft. Man muß dann schon einigen Scharfsinn aufwenden, um den Sinn der Aussage herauszufinden. Viele solcher verschlüsselten Antworten enthalten regelrechte Weisheiten.

Können die Jenseitigen uns sehen?
Allem Anschein nach ja, denn es gibt viele Stimmen, die davon sprechen, daß sie uns sehen.

Hat man beobachtet, ob die Jenseitigen rund um die Uhr ansprechbar sind?
Im Prinzip ja. Wenn sie einen, was vorkommt, für eine bestimmte Zeit wiederbestellen, kann es passieren, daß man vergebens auf sie wartet. Wenn gesagt wird: “Morgen abend, vorher zu müd”, dann kann damit auch der Experimentator gemeint sein.

Was sollte man lieber nicht fragen?
Vor allem sollte man die Freunde nicht als Orakel mißbrauchen und von ihnen Zukunftsvoraussagen verlangen. Das geht fast immer schief! Es gibt Kollegen, die wegen entsprechender Enttäuschungen die ganze Forschung aufgegeben haben, weil sie sie nur als Hellseher-Ersatz angesehen haben, was sie natürlich nicht ist.

Kann man ahnen, wo sich die Jenseitigen wohl aufhalten?
Eine recht praktikable Hypothese ist die, daß die Seele höherdimensioniert ist als unsere materielle dreidimensionale Welt. Sie hat nach dem Tode keine Raum- und Zeitprobleme wie wir. Sie durchdringt unseren Raum nach Belieben. Die Verstorbenen können infolgedessen ohne Zeitverlust spontan aufs Band sprechen.

Wie weit zurück sind Jenseitige erreichbar oder gibt es da eine Generationsgrenze?
Vermutlich gibt es keine zeitliche Grenze. Man sollte alles versuchen. Man sollte also – wenn ein echtes Interesse vorliegt – auch Personen ansprechen, die vor Jahrhunderten gelebt haben.

Hängt der Erfolg von Einspielungen von irgenwelchen technischen oder sonstigen Umweltbedingungen ab (z.B. Zeit, Ort, den verwendeten Geräten)?
Erfahrungsgemäß gibt es keine bestimmten äußeren Gegebenheiten, die den Erfolg von Einspielungen in irgend einer nachvollziehbaren oder auch nur in ihrer Tendenz vorhersagbaren Weise beeinflussen. Es hängt weder ab von den verwendeten Geräten noch vom Ort und der Zeit der Einspielung. Natürlich müssen die technischen Grundvoraussetzungen gegeben sein, d. h. zumindest ein funktionierender Cassettenrecorder. Selbst mit dem einfachsten Cassettenrecorder werden oft sehr gute Ergebnisse erzielt.

Tonbandstimmen lassen sich nicht erzwingen, und das Wichtigste für das Gelingen von Einspielungen ist, Geduld und keine übertriebenen Erwartungen zu haben. Welche speziellen, möglicherweise technischen oder mentalen Faktoren dabei noch eine Rolle spielen, ist zur Zeit leider noch vollkommen unerforscht.

Die gehörten Stimmen können, wie Sie als Techniker eigentlich wissen müßten, die vielfältigsten konventionellen Ursachen haben. Vieles, was man da hört, ist derart undeutlich und mit Störungen aller Art überlagert, daß man das Hörergebnis eigentlich beliebig interpretieren kann und sehr schnell einer Wahrnehmungstäuschung (man glaubt eben zu hören, was man unterbewußt hören will) erliegen kann.
Selbstverständlich sind uns mögliche (technische und psychologische) Fehlerquellen bei der Beurteilung der Echtheit von Tonbandstimmen bewußt – immerhin beschäftigen sich viele Experimentatoren bereits seit geraumer Zeit mit diesem Phänomen und hätten es längst fallengelassen, wenn sie durch ihre praktischen Versuche zu demselben Schluß gekommen wären. Tonbandstimmen sind nicht dazu geeignet, um darüber zu theoretisieren; vielmehr kann sich nur jeder selbst durch eigene, sachgerecht durchgeführte Experimente entweder von der Echtheit oder von möglicher Täuschung in bezug auf dieses Phänomen überzeugen. Der VTF will dazu Interessenten die nötige Information und Hilfestellung geben.

Stammen die Tonbandstimmen wirklich aus dem Jenseits?
Der VTF geht bei der Entstehung des Tonbandstimmen-Phänomens von der “spiritistischen Theorie” aus, d.h. es wird angenommen, daß die Stimmen von den Seelen Verstorbener stammen. Es gibt natürlich auch noch andere (»wissenschaftliche«) Theorien darüber, z.B. die “animistische Theorie”, die das ganze Phänomen dem eigenen Unterbewußtsein des Experimentators zuschreiben, oder »Wahrnehmungstäuschungen« (“Man hört, was man hören will”). Die Erfahrungen von Menschen, die sich mit den Tonbandstimmen praktisch befassen, deuten jedoch in die spiritistische Richtung. Aber letztlich muß und soll das jeder durch eigene Experimente selbst herausfinden.

Warum die Beschäftigung mit dem Jenseitigen? Sollten wir uns nicht besser auf die Kommunikation mit den heute lebenden Menschen konzentrieren? Werden mit diesem Thema nicht Sehnsüchte von Trauernden schamlos ausgenützt, um auf der Esoterikwelle mitzuschwimmen?
Neben dem rein technischen ist natürlich auch der weltanschauliche Aspekt des Tonbandstimmen-Phänomens von Bedeutung: Tonbandstimmen können, richtig verstanden und angewendet, ganz erheblich zu einer besseren, lebenswerteren und humaneren Welt beitragen. Nicht indem man die “Kommunikation mit dem Jenseits” als Lebenshilfe betrachtet und sich dort bei jeder Gelegenheit Rat holt – damit würde man nur seiner eigenen Verantwortungen für bestimmte Entscheidungen ausweichen -, sondern allein durch die Erkenntnis bzw. Ahnung, daß es vielleicht doch noch etwas über die rein materielle Existenz Hinausgehendes geben könnte, daß wir keine Eintagsfliegen sind, und daß unser Leben nicht in einer Sackgasse endet, sondern in etwas Größeres eingebunden ist – wie immer es auch aussehen mag.

Natürlich können Tonbandstimmen auch ganz konkret bei Sterbefällen helfen, indem sie die Hinterbliebenen in ihrer Trauer trösten. Aber hier ist sehr viel Feinfühligkeit und Verantwortungsbewußtsein gefragt, und hier sollten sich auch nur Menschen betätigen, die schon über Erfahrung in Trauerarbeit verfügen. Tonbandstimmen sind ein Angebot an Menschen, die von sich aus nach Antworten suchen auf Fragen des “Woher”, Wohin”, “Warum”. Sie sollen zum Denken anregen, sind aber keine Religion. Eine mögliche Folge der Beschäftigung mit Tonbandstimmen ist, daß man etwas erfährt, das offensichtlich dem gewohnten Weltbild widerspricht, oder das sich dort zumindest nicht so richtig einordnen läßt. Entweder nimmt man das so hin und vergißt die ganze Sache wieder, oder es läßt einen nicht los und man fängt an, sich Gedanken zu machen. – Zu welchen Schlüssen man kommt, bleibt jedem selbst überlassen. Da es sich nicht um eine “Religion” handelt, soll auch kein “Glaubensinhalt” vermittelt werden. Das selbständige Denken ist gefragt, und darauf kommt es an.

Ist es gefährlich, Tonbandstimmen einzuspielen? Ich möchte dann nicht irgendwelche Geister am Hals haben.
Im Gegensatz zu den bekannten “spiritistischen Praktiken” wie Mediumismus, Channeling oder z.B. Experimente mit Glasrücken oder dem “Schreibenden Tischchen” (»Ouija-Board«) sind Tonbandstimmen prinzipiell ungefährlicher, da hierbei der Mensch nicht direkt als “Medium” fungiert, sondern die Stimmen sich auf technischen Geräten manifestieren. Experimente haben ergeben, daß Tonbandstimmen auch ohne die Anwesenheit von Menschen entstehen können.

Gefährlich kann es allerdings für psychisch labile Menschen werden, die es mit Experimenten übertreiben, die sich leicht in etwas hineinsteigern oder die alles für bare Münze nehmen, was von “Drüben” gesagt wird. Fälle von “Besessenheit” sind im Zusammenhang mit den Tonbandstimmen jedoch nicht bekannt. Allerdings sollte man die Sache schon mit einem gewissen Ernst betreiben, nicht nur so als Zeitvertreib oder aus Jux. Auch die berühmten “Lottozahlen” werden Sie vermutlich kaum aus dem

Kontakt zu Verstorbenen über das Radio

Kontaktaufnahme mit der Radio-Methode

Die Radio-Methode zählt nach wie vor bei Stimmforschern zu den beliebtesten Vorgehensweisen, um mit dem Jenseits in Kontakt zu treten, da hier die meisten Botschaften eingefangen werden können. Allerdings sollten empfangene Botschaften kritisch betrachtet werden, denn es liegt in der Natur des Radios, dass selbst auf Störsendern sich reguläre Radiostimmen einmischen.

Entscheidet man sich also für die Radio-Methode, sollte ein gesunder Skeptizismus beim Auswerten immer präsent sein. Zur Ausführung sämtlicher Radio-Methoden wird lediglich ein herkömmliches Radiogerät und ein Mikrofon / Aufzeichnungsgerät benötig und eventuell Kopfhörer.

Grundsätzlich lassen sich fünf verschiedene Radio-Methoden unterscheiden:

Jenseitskontakt mittels Fremdsprachensendern

Bei dieser Methode sollte man sich in einem ersten Schritt für einen Fremdsprachensender entscheiden. Diese müssen unbedingt klar zu empfangen sein.

Umso fremdsprachiger, desto besser. Besonders gut geeignet sind arabische Sender, da sich diese von unserem deutschen Sprachverständnis komplett unterscheiden. Die Lautstärke sollte sich im Normalbereich befinden. Bei der Wahl der Welle ist man völlig frei. Es spielt keine Rolle, ob Sie sich für UKW, Mittel-, Kurz- oder Langwelle entscheiden.

Hat man sich für einen Sender entschieden, beginnt man eine Frage zu stellen. Man wartet anschließend darauf, dass die Frage in einem verständlichen Deutsch beantwortet wird. Und in der Tat, hat man die nötige Geduld, kann es passieren, dass der Radiosprecher kurz von seiner Muttersprache abweicht und in deutlichem Deutsch eine Antwort auf die Frage gibt.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass man kein Mikrofon benötigt und sich nicht mit einem immer wiederkehrenden Abhören einer Sequenz quälen muss. Auch kann die Stimme, bzw. die Antwort auf die gestellte Frage, laut und deutlich vernommen werden. Allerdings darf nicht versäumt werden zu erwähnen, dass die Methode nur selten Resultate zeigt und ein hohes Maß an Geduld erfordert.

Kontaktaufnahme durch Sendergemisch auf Kurzwelle

Für diese Methode stellt man das Radio auf Kurzwelle und sucht ein Gemisch aus mehreren leisen aber doch klaren Radiosendern. Wichtig ist es sicherzustellen, dass kein deutscher Sender enthalten ist, da ansonsten Fehlinterpretationen vorprogrammiert sind. Diese Methode ist bei Stimmforschern dafür bekannt, sehr gute und zahlreiche Ergebnisse zu liefern. Sollten Sie diese Methode ausprobieren wollen, ist es dringend empfohlen, Kopfhörer zu verwenden, da auf diese Weise Feinheiten eher erkannt werden können.

Kontaktaufnahme über schwache Frequenzen

Bei den genannten Radio Frequenzen 1485 kHz, 1584 kHz und 1602 kHz handelt es sich um Sender auf der Mittelwelle, die eigentlich schwachen Radioprogrammen vorbehalten sind. Die Wellenlänge 1485 kHz wird auch die Jürgenson Frequenz genannt, da der Begründer der Tonstimmenforschung eben diese Frequenz zur Stimmaufzeichnung hauptsächlich verwendete.

Die zwei Wellenlängen 1584 kHz und 1602 kHz wurden von anderen Experten auf diesem Gebiet als besonders geeignet zur Stimmübertragung eingestuft.

Wobbeling

Eine weitere Methode, mittels des Radios einen Jenseitskontakt herzustellen, ist das sogenannte Wobbling. Hierfür bewegt man die Skalaeinstellung über einen beliebigen Frequenzbereich hin und her und zeichnet die Ergebnisse auf.

Es scheint, dass durch das sanfte Ineinander übergehen verschiedener Sender eine ideale Plattform für das Aufzeichnen von Stimmen entsteht. Nach dem Ende einer Wobblingsitzung werden die Aufzeichnungen ausgewertet.