Tag Archives: Aufnahmen

Talking Spirit Box Radio EVP – Android-Apps auf Google Play

Talking Spirit Box Radio EVP – Android-Apps auf Google Play.

Teste gerade die 1 Euro “teure” sprechende Ghost box.

Installation auf einem Nexus 5 Gerät mit Lollipop Android 5.0

Nach dem Aufruf der App hört man im Hintergrund die sog. “Radio Sweep Funktion”, also ein Radiogeräusch, welches durch verschiedene Frequenzen rauscht.

Es passiert jedoch solange nichts, bevor man nicht die TTS Engine, also auch die Sprachausgabe klickt. Dazu muß man auf den roten Knopf auf dem nostaligischen Radio drücken.

Nach einer gewissen Kalibrierungszeit erscheinen dann in der Tat “Antworten” oder Phrasen auf dem Bildschirm.

Es kommen hier in der Tat “interessante” Nachrichten, jedoch wäre hier eine Verbesserung insofern notwendig, als daß man noch einen sog. “EMF Meter” einbaut, an dem man ggfls. erkennen kann, ob Entitäten auch anwesend sind und dies nicht nur eine Zufallsgeschichte darstellt. Dennoch auf den ersten Blick “verblüffend”, dennoch gehe ich ja immer mit einer gewissen Grundkritik an solche neuen Apps heran.

Beispiel ECHOVOX: dies ist eine App, die schlappe 20 Dollar kostet und aus einer ziemlich großen vorgefertigten (!) MP3 Datenbank zufällig Aufnahmen wiedergibt. Es werden also keine Ausgaben ERZEUGT, wie bei der “Talking Spirit Box Radio App”, sondern auf bereits fertig produzierte MP3’s zurückgegriffen. So finden sich auch hier fertige MP3’s, die nur allzugerne von “Steve Huff”, dem YouTube Guru aus den USA, aufgegriffen werden. So eben MP3’s, die “Billy”, “Steve” oder auch “Steve Huff” wiedergeben und reißerisch in seinen YouTube Videos dargestellt werden. Dennoch: hinter jedem seiner Videos steckt auch irgendetwas “paranormales”. Will sagen, daß hier im Vorfeld, um gewisse Produkte auf dem Markt zu pushen, ggfls. App’s “vorkonfiguriert” geliefert wurden, um die App für die breite Masse interessant zu machen, was augenscheinlich bei ECHOVOX auch geklappt haben muß. Der Umsatz der App auf Google-Play liegt bei ca. 50.000 US$ ! Ich verneige mich 😉

Tonbandstimme

Anerkannte oder plausible Erklärungen

Bei historischen Aufnahmen konnten Tonfolgen und Worte oder Musikfetzen erfolgreich einzelnen Rundfunksendern zugeordnet werden, nachdem man einen Vergleich mit dem Sendefahrplan machte. Tonbandgeräte, aber auch MP3-Aufnahmegeräte und PCs können durch starke Hochfrequenzfelder gestört werden, wobei dieser Direkteinstrahlungseffekt häufig Signale im Hörfrequenzbereich hervorruft.

Das “angestrengte Hineinhören” kann zur Illusion führen, etwas zu hören, was andere nicht hören können. “Stimmenhören” als akustische Halluzination gehört zu den so genannten Positivsymptomen des Krankheitsbildes der schizophrenen Psychose. Menschen, die an der mediumistischen Psychose leiden, können sich ebenfalls berufen fühlen, Botschaften aus dem Nichts zu empfangen und weiterzugeben.

Der Wiener Physiker Johannes Hagel vermutet infolge seiner Experimente zur Frage einer möglichen systemerhaltenden Rolle von Zufallsprozessen in maschinellen Systemen, dass jemand, der Tonbandstimmen einspielt, sich mit komplexen Zufallsprozessen in seiner unmittelbaren Umgebung in Verbindung setzt. Diese Zufallsprozesse würden durch den Vorgang der Einspielung das Zustandekommen von sprachähnlichen oder sprachartigen, akustischen Sequenzen bewirken, deren Bedeutung (bezugnehmende Aussagen) einer Einwirkung auf die einspielende Person entsprächen. Hagel brachte dazu den Begriff einer akausalen Korrelation ins Spiel.

via

Tonbandstimme

Geschichte

Friedrich Jürgenson

Konstantin Raudive

Der Begriff “Tonbandstimmen” geht auf den schwedischen Kunstmaler und Opernsänger Friedrich Jürgenson zurück, der im Jahr 1959 mit seinem Tonbandgerät Aufnahmen von Vogelstimmen anfertigte und nach mehrmaligem Anhören der Bänder glaubte, neben den Vögeln auch Stimmen zu hören, welche ihn persönlich ansprachen (“Friedrich, du wirst beobachtet”) und Dinge sagten, von denen angeblich nur er selbst wissen konnte. Er widmete sich seit dieser Erfahrung völlig der Erforschung dieses Phänomens. Im Jahr 1967 veröffentlichte er sein Buch Sprechfunk mit Verstorbenen und machte damit auch den Begriff “Stimmen aus dem Jenseits” publik. Das Parapsychologische Institut der Universität Freiburg unter der Leitung von Hans Bender untersuchte in Zusammenarbeit mit Jürgenson in den Jahren 1964 und 1970 seine Behauptungen.

Auch der lettische Schriftsteller Konstantin Raudive (1909-1974) beschäftigte sich lange Zeit mit den Tonbandstimmen. 1968 erschien sein Buch Unhörbares wird hörbar. Wie Jürgenson war Raudive bestrebt, das Phänomen zu beweisen.

Der Begriff “Tonbandstimmen” entstammt somit einer Zeit, in der entsprechende Schallaufzeichnungen nur mit Tonbandgeräten hergestellt werden konnten. Der Begriff wurde beibehalten, obwohl derartige Aufzeichnungen heute meist mit anderen Mitteln (PC) gemacht werden. Der Physiker Ernst Senkowski (geb. 1922) prägte die allgemeinere Bezeichnung “instrumentelle Transkommunikation”.

via

Tonbandstimme

Eigenschaften der Tonbandstimmen

Zur Erzeugung werden verschiedene Methoden benutzt:

Rauschen. Es werden Botschaften aus Rauschsignalen oder Ähnlichem herausgehört, indem man ein UKW-Radio auf eine unbenutzte Frequenz einstellt und das Rauschen aufnimmt oder einen Rauschgenerator einsetzt.

Mikrofonmethode. Die erwarteten Botschaften werden bei Stille mit einem Mikrofon aufgenommen. Eine Variante besteht darin, mit einem harten Gegenstand über Metallflächen oder Porzellangefäße zu schaben und die dabei gemachten Aufnahmen verlangsamt abzuspielen.

Radiomethode. Hierbei handelt es sich um den Empfang leiser und entfernter Kurzwellen- oder Mittelwellenradiosender, die gleichzeitig empfangen werden und ein Stimmengewirr oder Geräusch erzeugen.

Computersoftware. Es gibt Aufzeichnungen mit speziellen Computerprogrammen (z.B. EVPMaker), die zuvor eine beliebige Audiodatei nach dem Zufallsprinzip in kleine Segmente zerteilt und neu zusammengesetzt hat.

Allen Verfahren ist gemeinsam, dass die Auswertung und Interpretation immer nach der Aufnahme erfolgt, und zwar typischerweise nach mehrmaligem Abspielen. Dabei kann die Wiedergabe auch nach Belieben rückwärts oder mit veränderter Geschwindigkeit erfolgen. Sodann werden möglichst relevante Abschnitte herausgesucht, wobei hierfür kein standardisiertes Vorgehen bekannt wurde. Die Auswahl der als relevant bezeichneten Abschnitte der Aufzeichnung unterliegt völlig den Fähigkeiten und dem Geschmack des Experimentators.

Unter neutralen Testbedingungen konnten bisher keine entsprechenden Phänomene reproduziert werden, welche mit bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten nicht vereinbar wären.[1] Vielmehr sind die Phänomene gut mit recht einfachen etablierten Hypothesen aus Physik oder Psychologie und Psychiatrie vereinbar. Wissenschaftliche Bewertungen kritisieren insbesondere die rein subjektiven Interpretationen der so genannten Durchsagen

via

14.07.2014: Einspielung – “Falsche Zeit” (EVP)

Heute mal wieder ad hoc eine Einspielung EVP ausprobiert, jedoch kam hier als Nachricht “Falsche Zeit” – anscheinend haben die Geistwesen nicht immer Zeit für einen für ein kleines Pläuschchen 🙂

Nichts desto trotz werde ich bald mal meine anderen EVP Aufnahmen nochmal besser filtern und hochladen, hoffe auf Eure Audio’s auch!