Tag Archives: Arbeit

Amoklauf in München – Wie soll das alles enden? – Robflexions

In seinen neuesten Robflexions versucht Robert mit den Terror-Ereignissen der letzten Tage Schritt zu halten. Der Amoklauf in einem Münchner Einkaufszentrum, bei dem 10 Menschen starben, ist der jüngste Anlass, sich dringend darüber Gedanken zu machen, wie es für die Menschheit weiter gehen soll.
Anmerkung: Dieses Video war bereits fertig, als der Amoklauf in München geschah und wurde danach noch einmal umgearbeitet.

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Wie hört man EVP ab?

2. Teil: Wie hört man ab?

von Fidelio Köberle

Für Außenstehende mag es merkwürdig klingen, wenn man sagt: Das Abhören ist das Schwierigste, aber auch das Wichtigste an der ganzen Tonbandstimmenforschung. Hier können die größten Versäumnisse und die schlimmsten Fehler passieren! Unsere ganze Arbeit steht und fällt mit dem richtigen Abhören. Es entscheidet über Erfolg oder Mißerfolg.

Die Problematik liegt einerseits in der Sache selbst – davon später! – andererseits aber in uns, die wir des »richtigen« Hörens entwöhnt sind durch akustische Dauerberieselung (Radio, Fernsehen, Straßengeräusche) und Alltagshektik. Wir sind abgestumpft. Uns erreichten nur noch die gröberen Signale. Ich spreche hier noch nicht einmal von unserer schwer hörgeschädigten Disco-Jugend. Wenn wir längere Zeit einem akustischen Ereignis (Vortrag, Konzert) konzentriert folgen wollen, irren unsere Gedanken bald ab, und wir hören nur noch irgend etwas in der Ferne ablaufen, was mit uns nichts mehr zu tun zu haben scheint.

Friedrich Jürgenson hat uns immer wieder ermahnt, das »Lauschen« zu üben, etwa in der freien Natur. Wichtig dabei wäre, innerlich ganz zur Ruhe zu kommen und den Rummelplatz im Kopf still werden zu lassen.

Oben wurde die Problematik, die in der Sache selbst liegt, ausgespart. Dabei handelt es sich um die Eigenart der Stimmen, sich irgendwie zu verstecken, so daß sie oft nur mit einem beinahe kriminalistischen Scharfsinn aufgespürt werden können. Das ist etwa wie beim Pilzesuchen: Der Unerfahrene kommt nach stundenlanger Suche verzweifelt mit leerem Korb zurück. Der Pilzkenner hat nach wenigen Minuten in demselben Waldstück eine ganze Kiepe voll geerntet: Das heißt: Gewußt wo!

Geduld ist die wichtigste Eigenschaft, die man mitbringen muß. Wer sie nicht aufbringen kann, sollte überhaupt die Finger lassen von der Forschung. Wie die Stimmen klingen, und wo man sie entdecken kann, lernt man am besten an Hand von Stimmenbeispielen, die auf Cassette erhältlich sind. Nicht jeder muß wieder bei Null anfangen. Man sollte sich die Erfahrungen der anderen zunutze machen. Das erspart viel unnötigen Zeitaufwand und viele Enttäuschungen.

via

Mein Test der FLUX Ghost Box RIFT GB-RIFT von “Ghost Hunting Apps for Windows”

Hier wiedermal ein Testbericht über die heute neu erschienene Windows “App” –
FLUX Ghost Box GB-Rift

Steve Huff hat hier vorab seinen eigenen Testbericht auf Youtube publiziert:

Die App ist für 29$ beim Entwickler zu beziehen: http://www.ghosthunterapps.com/flux-gb-rift.html

Nach Download und entpacken der App sowie einem ersten Testen kamen recht sonderliche Sprachschnipsel zum Vorschein. Halloween time has come!

Schön gemacht, ohne viel Schnickschnack, kommt jedoch mit 130MB daher. Warum? Nachdem ich technisch auch sehr interessiert bin, habe ich mir die Innereien dieser wundersamen App angeschaut. Den meisten Teil macht das zip-Archiv, welches in der Installationsroutine mit aufgerufen wird, aus und vereinnahmt fast den ganzen Teil des kompletten Downloads. Dieses wird dann nach Installation (irgendwo) auf der Festplatte entpackt. Es handelt sich hier um 12453 Audiofiles im MP3 Format! Vom ausgelesenen Algorhythmus her ist es jedoch sehr simpel gestrickt, macht es doch nichts anderes als eine random (also zufällige) Datei im MP3 Format zu laden und dann in der App abzuspielen.

Habe mich durch mehrere Audiofiles manuell durchgehört und interessanterweise auch mehrere Dubletten gefunden, die gerade die von Steve Huff so geliebten Namen wiedergibt, als da wäre: Lily, Brandon, usw. Ein Schelm, der da böses vermutet. Man muß hier beachten, daß die Audiofiles natürlich ein gespenstisches Hintergrundgeräusch haben und dazu gesprochene Wörter in weiblicher und männlicher Sprache, womöglich mit einem Stimmenverzerrer in tagelanger Arbeit erstellt und abgespeichert, geht bestimmt auch automatisiert 🙂

Ja, es kommt schon was rüber von dieser “App”, nachdem ich aber den doch so simplen Hintergrund dieser Software kenne, ist es für mich leider nur eine ggfls. zufällige Wiedergabe von Audiofiles und Wörtern, die öfters mal zusammengenommen Sinn ergeben (können), sind aber nur Wortfetzen. Deshalb, wer das Video von oben noch nicht gesehen hat, sollte es sich mit der nötigen “Distanz” anschauen. Auch die längeren Sätze (ok, sind ja meist nur maximal 5 Wörter) finden sich jedoch auch in der MP3 Datei als “kompletter” Satz wieder.

Ich will diese App jetzt nicht kaputtreden, aber die 29$ sind ggfls. in andere Gerätschaften sinnvoller investiert. 29$ für 12000 Audiofiles ist natürlich auf der anderen Seite auch wieder günstig 😉

Von mir gibt es dafür leider nur 2 von 5 Sternen für die Funktionsweise als solche …

Stimmen von drüben – 60 Jahre Tonbandstimmen-Forschung

Im September vor 60 Jahren wurde die erste Stimme aus dem Jenseits vernommen und sogar aufgezeichnet. Es war eigentlich keine “Tonbandstimme” (so nannte man die Aufnahmen von drüben später), da frühe Magnetofone anscheinend mit einem Draht arbeiteten.

Im Labor für experimentelle Physik der katholischen Universität Mailand saßen an jenem 12. September 1952 Pater Agostino Gemelli – Gründer der Universität und Präsident der Päpstlichen Akademie – und Pater Pellegrino Ernetti, Physiker und Spezialist für polyphone Musik aus Venedig. Die beiden wollten aus benediktinischen Chorälen Harmonien herausfiltern, aber das war mit der damaligen Ausrüstung schwierig, und immer wieder riss der Draht. Und Gemelli riss der Geduldsfaden.

Vor ein paar Jahren war sein Vater gestorben, und seither rief er ihn immer wieder an. Also rief er auch nun: “Oh! Papa, hilf mir!” Nach der erfolgten Reparatur hörten sich die beiden Patres die Aufnahme erneut an, doch anstatt des Chorals vernahmen sie verblüfft eine deutliche Stimme: “Aber sicher helfe ich dir, ich bin immer bei dir!”

Was für ein Schock! Sie machen sich wieder an die Arbeit, und beim nächsten Abhören klingt es so: “Aber ja, zuccone, begreifst du nicht, dass ich es bin?” Zuccone, das war der Kosename des Vaters für den kleinen Agostino. Die beiden Patres zögern nicht und gehen zum Papst. Pius XII. aber beruhigt sie. Er soll gesagt haben: “Mein lieber Pater, bleiben Sie ruhig! Dies ist ein streng wissenschaftliches Faktum und hat mit dem Spiritismus nichts zu tun. Der Apparat ist objektiv, man kann ihn nicht beeinflussen. Diese Erfahrung könnte den Anfang neuer wissenschaftlicher Studien bedeuten, die den Glauben an das Jenseits bestätigen könnten.” (Die Episode hat übrigens François Brune in seinem Buch ‘En direct de l’au-delà’ erzählt, das er mit Rémy Chauvin geschrieben hat und 1996 erschienen ist.).

via grenz|wissenschaft-aktuell: Stimmen von drüben – 60 Jahre Tonbandstimmen-Forschung

Martin Zoller – Die Kraft der Intuition

Im Alltag, Beruf, in der Familie oder bei wichtigen Entscheidungen werden wir immer wieder mit Situationen konfrontiert, die uns überfordern und orientierungslos lassen können. In diesen Momenten der Hilflosigkeit steht uns ein Potential zur Seite, das nur wenige Menschen wirklich verstehen: Die Kraft der Intuition.

Einer dieser Menschen ist der Schweizer Hellseher Martin Zoller. Seit vielen Jahren ist er weltweit als professioneller Berater im Einsatz — für Wirtschaftskunden, aber auch Regierungsbehörden und zuweilen sogar Präsidentschaftskandidaten. In der Presse wurde er bekannt, als er dank seines sechsten Sinns ein im Dschungel Boliviens vermisstes Flugzeug mit Passagieren orten konnte, nachdem andere Rettungsversuche gescheitert waren.

Über seine Arbeit, die Intuition und menschliche Kräfte hat Zoller bereits vier Bücher veröffentlicht. 2005 und 2006 moderierte er in Südamerika eine eigene erfolgreiche Fernsehsendung und im Frühling 2011 leitete er eine Serie für RTL II. In seinem Vortrag präsentiert Zoller anschaulich, wie die eigenen medialen Fähigkeiten verbessert und angewendet werden können. Dazu stellt er verschiedene Techniken vor, mit deren Hilfe wir lernen können, der Stimme der Intuition zielsicher zu folgen und jegliche Manipulation von außen zu vermeiden.

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