TBS-Kontake mit Außerirdischen – Instrumentelle Transkommunikation – Ernst Knirschnig

TBS-Kontakte mit Außerirdischen Intelligenzen?

Einen Kontakt mit außerirdischen Intelligenzen möchte ich nicht gänzlich ausschließen. Ich gehe von der Annahme aus, dass wir mit unseren Verstorbenen über Mikrofon und Tonband Kontakt aufnehmen. Ebenso müsste es möglich sein, mit Außerirdischen auf die gleiche Weise einen Kontakt herzustellen, da sie sich mit den Verstorbenen auf der gleichen Schwingungsebene befinden könnten und ebenso irdisches Handeln und Wirken genau mitverfolgen können. Demnach kann eine Brücke für die Außerirdischen in unsere Dimension über die Verstorbenen ermöglicht werden oder umgekehrt, über die außerirdischen Wesenheiten eine Brücke für die Verstorbenen.

Aus dem Protokoll von Einspielungen:

Kassette 1/1987, Seite A

2. Januar 1987, 21:36 Uhr, zu Hause

via TBS-Kontake mit Außerirdischen – Instrumentelle Transkommunikation – Ernst Knirschnig

Gibt es ein “mediales Abhören”?

Vortrag von Fidelio Köberle,
gehalten auf der Jahrestagung des VTF vom 2. bis 4. Juni 1988 in Fulda

Bei unseren Einspielungen zeichnen wir beispielsweise fünf Minuten lang auf. Was wir dann auf dem Tonband vorfinden, ist eine Folge von Geräuschen und Pausen neben unseren Fragen. Beim Abhören nun versuchen wir, in dieser Folge von Geräuschen und Pausen sinnvolle sprachliche Äußerungen zu entdecken, die wir dann als Antworten auf gestellte Fragen ansehen können. Stoßen Sie sich bitte nicht an dem Wort “Geräusch”. Wenn wir beispielsweise einen ungarischen Sender als Rohmaterial benutzen, dann ist es doch nicht unsere Absicht, dessen Sendung unverändert aufzuzeichnen, sondern diese ist für uns lediglich eine Geräuschfolge, die unsere Freunde teilweise in deutschen Text umformen sollen. Jetzt kommt das Kardinalproblem unserer Forschung: Das Herausfinden und das Deuten von deutschen Textstellen aus der Geräuschfolge. Das kann natürlich auch ein ganz gewöhnliches Geräusch sein, wie es bei Mikrofoneinspielungen vom Raum, von der Umwelt her kommt. Es muß ja nicht ein Radio sein, das die Geräuschfolge liefert. Wenn in einer ungarischen Sprachsendung ununterbrochen geredet wird, ist natürlich nicht alles paranormal umgeformt, das wissen wir. Wir müssen also suchen. Wir müssen das Band Zentimeter für Zentimeter abhören, ob nicht irgndwo ein Wort oder ein paar Silben deutsch klingen könnten. Alles andere lassen wir dann unbeachtet.

Hierbei können schon schlimme Fehler passieren, indem wir willkürlich mitten im ungarischen Wort einen Schnitt machen und den Rest des Wortes zum Anfang einer deutsch klingenden Passage erklären und womöglich deren Schluß ebenfalls durch einen Schnitt mitten in einem ungarischen Wort gewinnen. Sehr viele der mir vorgelegten Stimmen sind so manipuliert. Ich bin der Meinung, daß die deutsche Passage durch eine Pause vor dem Anfang und eine Pause nach dem Ende ausgezeichnet sein sollte, damit man sie als echt paranormal anerkennen darf. Schnittmanipulationen, wie die geschilderten, halte ich für unzulässig. Und wir machen uns unglaubwürdig, wenn wir solche Stimmen vorführen.

Ich bin mit meinen Darlegungen schon zu weit vorgeprescht, denn bevor ich sagen kann, das hier ist eine deutsche Stimme, muß ich wissen, ob ich bei der Deutung des Textes korrekt verfahren bin. Manche vermeintlich paranormale Lautfolge ist so diffus, daß sie alles mögliche heißen kann, daß man in sie verschiedene Deutungen hineinhören kann. Das passiert ja an jedem Einspielabend, an dem mehrere Personen beteiligt sind. Der eine Teilnehmer sagt, das heißt so und so, der nächste sagt, nein, das heißt doch ganz anders und der dritte straft beide Lügen mit einer dritten Version, wobei es sich nicht um Nuancen handelt, in denen sich die drei unterscheiden, sondern um gegensätzliche, grundsätzlich andere Inhalte. Solche Stimmen sollte man auch verwerfen.

Eine Ausnahme bilden solche unverständlichen Texte, auf die irgendwie ausdrücklich hingewiesen wird, das gibt’s auch. Dann schreibt man einfach phonetisch hin, was man hört und hofft, daß irgendwann einer das mal übersetzt. Bei Verwendung fremder Sprache kann es passieren, daß Worte oder Passagen vorkommen, die unveränderte Fremdsprache sind, die aber dummerweise deutsch klingen, auch deutsch etwas sagen. Ich hatte zum Beispiel in einer Einspielung mit türkischem Rohmaterial das Wort “Gerettete” und war glücklich, denn ich dachte sofort an den Schluß von Faust II, wo der Engel ausruft, “er ist gerettet!”, nämlich Faust. Ein zufällig anwesender Türke holte mich aber gleich wieder herunter mit der Erklärung “Gerettete” ist der Name einer Ortschaft in der Türkei. Das muß man wissen. Man muß auch wissen, daß uns nur ein begrenzter Vorrat an Engrammen zur Verfügung steht. Ähnlich den Lettern in einem Setzerkasten. Unter Engrammen verstehe ich Worte, Silben und so etwas, die wir aus unserem Sprachvorrat aus dem Gedächtnis herausholen, wenn wir hören, aha das ist das und das.

Wir hören und verstehen nur das, was wir bereits kennen. Einen noch so schönen Satz werden wir nicht entdecken, wenn wir die verwendeten Wörter noch nicht kennen.

Nach einer gewissen Zeit der Deutungstätigkeit gehen uns die Engramme aus, das werden Sie auch bobachtet haben, uns fällt nichts mehr ein, und ab da rauschen die besten Stimmen an unserem Ohr vorbei. Wir finden nichts mehr, was darauf paßt, auf die Lautfolge. Da hilft nur aufhören, und erst nach einer ausgiebigen Erholungspause kann man dann weitermachen. Ich könnte hier noch viel sagen, möchte es aber bei diesen Stichproben bewenden lassen.

Eine etwas exotische Abhörmethode, vielleicht haben Sie davon schon gehört, ich möchte sie aber doch noch hier erwähnen, weil sie interessant, aber auch nicht ungefährlich ist. Ich meine das “mediale Abhören”. Es kommt vor, daß ein Abhörer an einer ganz bestimmten Stelle auf dem Band eine Stimme hört, die kein anderer an der Stelle so versteht wie der Abhörer und auch gar nichts Paranormales an der Stelle bemerken will. Es kann sich dabei, bei der Äußerung, die der Betreffende hört, also der “mediale Abhörer”, etwa um eine Präkognition handeln, also um eine Voraussage eines Ereignisses und dieses Ereignis tritt dann auch tatsächlich ein. Der Abhörer ist dann ganz stolz und weist darauf hin, bitteschön, das habe ich doch ganz richtig gehört und ihr könnt alle nicht hören, kann es denn einen besseren Beweis geben für die Richtigkeit meines Hörens als das Eintreffen meiner bzw. der Bandprophezeiung, die ich da gehört habe. Der Abhörer kann außerdem darauf verweisen, daß er an der betreffenden Bandstelle immer dasselbe hört wie damals – das ist ja nicht selbstverständlich. Aber wie ist so etwas möglich? Wenn wir aber annehmen, daß unsere Freunde, die Jenseitigen, nicht nur per Tonband, sondern auch telepathisch zu uns sprechen können, dann finden wir hier die Erklärung. Der Abhörer hat die Information mit dem Inhalt der vermeintlichen Stimme telepathisch aufgefangen und braucht nur noch gewissermaßen einen Auslöser, um den Text ins Bewußtsein gehoben zu bekommen. Dieser Auslöser ist eine gleichzeitig gehörte Lautfolge auf dem Band, die vielleicht bestimmte Voraussetzungen erfüllen muß, damit sie so wirken kann. Das wäre dann ähnlich wie bei der bekannten Berliner Hellseherin Gabi Hoffmann, die immer noch die Karten auf den Tisch legt, wenn sie hellsieht, die aber die Karten gar nicht beachtet. Sie braucht diese Karten als Stimulans, ohne die geht’s nicht bei ihr. Das ist schon merkwürdig: Sie guckt gar nicht hin! Sie hat mit Karten angefangen und früher gedeutet, wie das Kartenlegerinnen tun, aber heute legt sie die nur noch aus und beachtet sie nicht. Aber diese Atmosphäre, vor sich die Karten, das braucht sie wie eine Art Katalysator in der Chemie, der auch nicht verändert wird, und trotzdem bewirkt er etwas, nur weil er da ist.

Die Information war also echt. Nur war sie eben durch “mediales” Hören gewonnen worden, und ich würde sie nie als eine Tonbandstimme bezeichnen. Daß das anläßlich des Laufens des Tonbandes geschah, gut, aber deswegen ist es noch keine Tonbandstimme, denn sie ist nicht prüfbar. Es kann kein anderer sie hören. Und die Prüfbarkeit der Stimme durch andere ist es ja gerade, was die Tonbandstimmen auszeichnet und so wertvoll macht. Ich will nicht sagen, daß man davon lassen soll, oder daß man das niedriger hängen soll, wenn jemand anläßlich des Abhörens eines Bandes sagt, ich höre das und das, das kann man durchaus ernstnehmen, wenn der Betreffende schon mal Treffer dabei hatte. Aber, wie gesagt, das ist keine Tonbandstimme. Die Nichtprüfbarkeit ist auch die Gefahr bei diesen “medial” gehörten Tonbandstimmen. Dem Irrtum sind Tür und Tor geöffnet. Von hier bis zum Stimmenhören ohne Apparat ist es dann nur noch ein kleiner Schritt. Nur ganz gefestigte Charaktere sollten also so etwas machen. Ich möchte eher davor warnen, denn solche ganz, ganz gefestigten Charaktere sind sehr selten, man rutscht da sehr leicht in Wunschdenken hinein und wenn’s einmal geklappt hat: Aha, ich bin ein Medium.

Was ich jetzt hier bringen konnte, ist nur ein Anreißen, ein kleiner Ausschnitt dessen, was man zu diesem Thema sagen kann, und was man

Die Radiomethode

von Fidelio Köberle

Vorbemerkung: Bitte lesen Sie sich zuvor die in den vorausgegangenen Heften abgedruckten Teile 1 – 3 durch, weil die dort beschriebenen allgemeingültigen Regeln hier nicht wiederholt werden.

Nachdem der Entdecker der Tonbandstimmen, Friedrich Jürgenson, mit der Mikrofon-Methode begonnen hatte, wurde er von seinen jenseitigen Gesprächspartnern auf das Radio hingewiesen. Ab da spielte er nur noch mit Hilfe eines Rundfunkgerätes ein. Sein Radio-Gerät schloß er mit Kabel an sein Tonbandgerät an. Das Mikrofon benutzte er nur zur Ansage am Anfang und zum Abgesang am Ende der Einspielung, und natürlich zum Aufsprechen seiner Fragen. Während der eigentlichen Einspielung war das Mikrofon ausgestöpselt.

Man kann es aber auch anders machen, indem man den Radioton über’s Mikrofon hereinkommen läßt. Dann bleibt natürlich das Mikrofon die ganze Zeit über angeschlossen. Diese Art des Einspielens hat den Vorzug der Einfachheit und bietet unseren Gesprächspartnern eine zusätzliche Möglichkeit, sich zu äußern.

Die meisten Tonbandstimmenforscher arbeiten heute mit einem Radiogerät. Diese Methode hat den (scheinbaren) Vorteil, daß da immer etwas los ist, etwa im Gegensatz zur Mikrofon-Methode. Sie bringt auch tatsächlich relativ viele und laute Stimmen. Nur muß man wissen, daß hier die Irrtumsmöglichkeiten sehr zahlreich sind. Ich möchte deshalb gleich zu Anfang ganz eindringlich davor warnen, diese Methode unkritisch anzuwenden. Was uns an Prüfstimmen erreicht, sind fast ausschließlich Radio-Stimmen, und von denen fallen etwa 90 Prozent als falsch gehört unter den Tisch. Was das an enttäuschten Hoffnungen bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen. Das ist natürlich von Fall zu Fall verschieden. Es gibt Kollegen, die ihre Stimmen selbstkritisch überprüfen, und bei denen die Fehlerquote entsprechend niedrig ist. Und es gibt wieder andere, die tollkühn überall Stimmen zu hören glauben.

Es gibt grundsätzlich drei Radio-Methoden, und die oben ausgesprochene Warnung gilt vor allem der ersten, nämlich der, bei der man auf einen lauten Sender mit Fremdsprache einstellt.
1. Erste Radio-Methode

Bei dieser Methode sucht man sich einen klaren Fremdsprachensender und stellt die Lautstärke »normal« ein, das heißt so wie man gewohnt ist, Radio zu hören. Man stellt also nicht ein auf eine Skalenstellung zwischen zwei Sendern, um das sogenannte »Weisse Rauschen« zu erzielen, wie das gelegentlich empfohlen wird, sondern auf einen klaren Sender ohne Rauschen.

Man sollte naturgemäß keine Fremdsprache wählen, die man kennt. Je fremdartiger sie ist, desto besser (z.B. Arabisch, Ungarisch, Türkisch). Holländisch ist für uns Deutsche wegen der Ähnlichkeit nicht zu empfehlen. Es ist wohl ziemlich gleichgültig, in welchem Wellenbereich sich der Fremdsprachensender befindet, auf UKW, Kurz-, Mittel- oder Langwelle. Man kann auch den Ton des Fernsehers nehmen, den man auf einen Fremdsprachensender eingestellt hat. Zur Zeit gibt es im Kabel bereits türkische Sendungen.

Bei Anwendung dieser Methode wartet man darauf, daß unsere Fragen in deutscher Sprache beantwortet werden, das heißt, daß dem jeweiligen Sprecher das Wort vorübergehend im Mund herumgedreht wird und er plötzlich nicht mehr arabisch, sondern für ein paar Sekunden deutsch spricht und danach in seiner Muttersprache fortfährt. Das nennt man »Umformungen«. Wir erwarten also Umformungen. Um es gleich vorweg zu sagen: Sie sind sehr, sehr selten! Wenn sie aber vorkommen, dann sind sie wunderbar laut, und man muß sich nicht so sehr quälen wie beim Abhören der meist leisen mit der Mikrofonmethode gewonnenen Stimmen.

Um sich hier vor den schlimmsten Selbsttäuschungen zu bewahren, muß man einige Regeln beachten.

Die Stimme muß ganz energisch daraufhin überprüft werden, ob jeder Vokal und jeder Konsonant stimmt.
Die Stimme muß sinnvoll sein, also eindeutig auf eine Frage antworten oder Namen enthalten, die etwas bedeuten.
Die Stimme sollte eine bestimmte Länge haben, also nicht zu kurz sein. Ein zweisilbiges deutsch klingendes Wort etwa kann leicht durch Zufall in einer Fremdsprache vorkommen, ohne daß es paranormal sein muß.

2. Zweite Radio-Methode

Bei ihr stellt man auf ein Gemisch von mehreren klaren, aber leisen Sendern ein, die gewissermaßen »im Hintergrund« agieren. Ein solches Gemisch ist am ehesten irgendwo auf Kurzwelle zu finden. Es ist günstig, wenn keine deutschsprachige Sendung dabei ist. Die Sucherei kann -je nach Tageszeit- sehr mühsam sein, aber sie lohnt sich. Man kann sehr schöne, fein strukturierte Stimmen bekommen. Die Gefahr von massiven Fehlinterpretationen ist wesentlich geringer als bei Methode 1.

Das Abhören solcher Einspielungen sollte man am besten mit dem Kopfhörer vornehmen, weil einem dabei weniger Feinheiten entgehen. Daß die Stimmen relativ leise sind und zum Vorführen verstärkt werden müssen, wobei etwas Rauschen entsteht, muß kein Nachteil sein, weil neue Filtermethoden das Rauschen löschen können.

Ich will an dieser Stelle nicht verschweigen, daß ich als Teilnehmer an einer Einspielung bei einer VTF-Kollegin einmal verblüfft zur Kenntnis nehmen mußte, daß auch bei Verwendung eines lauten Sendergemischs interessante Stimmen entstehen können.
3. Die »Jürgenson-Welle«

Friedrich Jürgenson spielte fast ausschließlich »auf seiner Welle« ein, wie er die Stelle auf der Mittelwellenskala nannte. Um sie zu finden, wanderte er auf der Mittelwellenskala zwischen den starken Sendern Wien und Moskau hin und her, bis er einen Surr- oder Brauseton hörte. Das war dann die richtige Einstellung, auf der die Stimmen durchkamen. Später konnten wir ermitteln, daß die genaue Frequenz 1485 kHz war. Diese Frequenz nimmt auf dem Internationalen Wellenplan eine besondere Stellung ein: Sie bleibt schwachen Sendern vorbehalten. Hier gibt es also keine starken Stationen. Ob der Surr- bzw. Brauseton etwas damit zu tun hat, ist ungeklärt. Es gibt dann noch zwei weitere Frequenzen, die schwachen Sendern vorbehalten sind: 1584 und 1602 kHz. Man kann es also auf allen drei Stellen versuchen.

Die meisten Radio-Skalen sind relativ grob, so daß man Mühe hat, die exakte Stelle zu finden. Als Hilfe bietet sich aber der Brauseton an. Wenn man den hört, ist man schon richtig, und man kann getrost seine Einspielung machen.

Es muß aber gesagt werden, daß es heute ziemlich schwierig ist, mit der Jürgenson-Welle zu arbeiten, weil sich jetzt eben doch starke Sender in diese Lücken hineindrängen und den Einspielungserfolg fraglich machen. Trotzdem sollte man es immer wieder, auch zu verschiedenen Tageszeiten, versuchen. Die Ergebnisse können sehr interessant sein. Häufig gab es zum Beispiel (ohne Instrumentalbegleitung) gesungene Stimmen.

Der erwähnte Brauseton muß nicht unbedingt glatt durchhaltend sein, er kann auch staccatoartig klingen, wie »gewobbelt«.
4. Einspielen mit Fernsehton

Genaugenommen handelt es sich hierbei nicht um eine »Radio-Methode«, aber sinngemäß gehört sie schon hierher. Sie ist in der Praxis sehr ergiebig, möglicherweise deshalb, weil in einem Fernsehgerät viel mehr Elektronik am Werk ist als in einem Rundfunkapparat.

Man stellt seinen Fernseher ein wie immer, das heißt mit normaler Lautstärke und auf ein beliebiges deutsches Programm. Am besten geeignet sind solche Sendungen, in denen häufige und längere Passagen zu erwarten sind, wo nicht gesprochen wird, wo man mehr das Bild den Handlungsverlauf darstellen läßt und weniger das Wort. Die meisten Unterhaltungsfilme sind zum Beispiel von der Art. Auch Kulturfilme sind oft recht schweigsam.

Das aufnehmende Tonbandgerät (den Cassetten-Recorder) stellt man auf Aufnahme und Pause ein, so daß man ständig empfangsbereit ist. Während man sich den Film anschaut, lauert man auf Passagen, in denen voraussichtlich nicht gesprochen wird. Wenn eine solche Passage beginnt, löst man die Pausentaste, zeichnet also das Gehörte auf und macht seine Einspielung, indem man Fragen stellt usw., wie bei anderen Methoden auch. Sobald wieder im Film gesprochen wird, drückt man die Pausentaste und wartet auf die nächste günstige Passsage. Das hört sich komplizierter an, als es ist. Wenn Filmtext mit aufgenommen wurde, ist das kein Unglück, weil man auf Grund der Filmhandlung leicht erkennen kann, daß dieser Text zum Film gehört und nicht paranormal ist. Die eigentlichen Stimmen haben sowieso eine ganz besondere Charakteristik, die sie stark von der Filmsprache unterscheidet.

Fernsehsendungen haben gegenüber solchen im Rundfunk den Vorteil, daß sie sauber durchkommen und

Wie hört man EVP ab?

2. Teil: Wie hört man ab?

von Fidelio Köberle

Für Außenstehende mag es merkwürdig klingen, wenn man sagt: Das Abhören ist das Schwierigste, aber auch das Wichtigste an der ganzen Tonbandstimmenforschung. Hier können die größten Versäumnisse und die schlimmsten Fehler passieren! Unsere ganze Arbeit steht und fällt mit dem richtigen Abhören. Es entscheidet über Erfolg oder Mißerfolg.

Die Problematik liegt einerseits in der Sache selbst – davon später! – andererseits aber in uns, die wir des »richtigen« Hörens entwöhnt sind durch akustische Dauerberieselung (Radio, Fernsehen, Straßengeräusche) und Alltagshektik. Wir sind abgestumpft. Uns erreichten nur noch die gröberen Signale. Ich spreche hier noch nicht einmal von unserer schwer hörgeschädigten Disco-Jugend. Wenn wir längere Zeit einem akustischen Ereignis (Vortrag, Konzert) konzentriert folgen wollen, irren unsere Gedanken bald ab, und wir hören nur noch irgend etwas in der Ferne ablaufen, was mit uns nichts mehr zu tun zu haben scheint.

Friedrich Jürgenson hat uns immer wieder ermahnt, das »Lauschen« zu üben, etwa in der freien Natur. Wichtig dabei wäre, innerlich ganz zur Ruhe zu kommen und den Rummelplatz im Kopf still werden zu lassen.

Oben wurde die Problematik, die in der Sache selbst liegt, ausgespart. Dabei handelt es sich um die Eigenart der Stimmen, sich irgendwie zu verstecken, so daß sie oft nur mit einem beinahe kriminalistischen Scharfsinn aufgespürt werden können. Das ist etwa wie beim Pilzesuchen: Der Unerfahrene kommt nach stundenlanger Suche verzweifelt mit leerem Korb zurück. Der Pilzkenner hat nach wenigen Minuten in demselben Waldstück eine ganze Kiepe voll geerntet: Das heißt: Gewußt wo!

Geduld ist die wichtigste Eigenschaft, die man mitbringen muß. Wer sie nicht aufbringen kann, sollte überhaupt die Finger lassen von der Forschung. Wie die Stimmen klingen, und wo man sie entdecken kann, lernt man am besten an Hand von Stimmenbeispielen, die auf Cassette erhältlich sind. Nicht jeder muß wieder bei Null anfangen. Man sollte sich die Erfahrungen der anderen zunutze machen. Das erspart viel unnötigen Zeitaufwand und viele Enttäuschungen.

via

EVP Electronic Voice Phenomenon, Spirit voices, Ghostbox, ITC, transcommunication